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Kategorie: Sabbatical 2015/16

Steiermark – 2. Teil (10. bis 12. November)

Steiermark – 2. Teil (10. bis 12. November)

Am Dienstag erholen wir uns in der Therme Stegersbach. Am Mittwoch fahren wir nach Kitzeck, unserem Ausgangspunkt für eine fünfstündige Wanderung über 14 Kilometer. Wir sind begeistert von den tollen, atemberaubenden Ausblicken von den Hügeln. Man sieht weit in das Land ringsum. Es hat 21°, ganz ungewöhnlich für den 11. November, dem Tag des Heiligen Martin und der Martinsumzüge. Beim Panoramahotel Steirerland machen wir eine Pause. Danach geht es erfrischt weiter. Und prompt verlaufen wir uns, um einiges sogar. Einheimische helfen uns, wieder den richtigen Weg zu finden. Gerade noch vor dem Dunkelwerden erreichen wir unser Auto in Kitzeck. Wir können diese Wanderung nur weiterempfehlen.
Blick von Kitzeck
Die steirische Toskana mit Kitzeck
Türggnmandln auf dem Feld
Goldgelber Weinberg
Herbstliche Landschaft bei Kitzeck
Weiter Blick über den steilen Hängen der Weinberge
Großer Klapotetz – Klapotetz ist der hölzerne
Vogelvertreiber der Weingärten, zumindest früher.
Am Donnerstag führt uns der Weg nach Klöch in der Südsteiermark. Diesmal erwandern wir den Traminerweg. Dieser Weg in zwei Schleifen ist insgesamt 13,5 Kilometer lang, die wir in vier Stunden bewältigen. Er führt durch Wälder und Weinberge und hat schöne Ausblicke auf die Landschaft, die hier sanfter ist als gestern in Kitzeck. Klöch liegt nahe an der Grenze zu Slowenien und daher sieht man auch weit nach Slowenien hinein. Das Wetter ist wieder wunderbar und die Wanderung gefällt uns sehr gut. Die Beschilderung ist auch so gut, dass wir uns nicht vergehen.
PK: Bei jeder Jause halte ich ab jetzt Abstand von meinen Reisegefährten. Die haben nämlich angefangen, Gänse, Enten und Hühner, also meine Artgenossen zu essen. Sogar einen Fasan am Straßenrand haben sie so komisch angeschaut! Deswegen heißt es Abstand halten, sicher ist sicher.
Schöner Eichen- und Buchenwald bei Klöch
Herbststimmung am Nachmittag
Die herbstliche Sonne erschafft einen Zauberwald
Blick über Weinberge bei Klöch
Die Rose – sie zeigt frühzeitig Mehltau im Weinberg an.
Paul bei der Rast am Meditationsplatz
in Klöch – immer schön auf Abstand
 
 

Kanada – wieder zu Hause

Kanada – wieder zu Hause

Wir sind jetzt schon fast eine Woche wieder zu Hause und gewöhnen uns langsam an den Alltag. In den sechs Wochen haben wir sehr viele neue Eindrücke gesammelt, die wir erst einmal verarbeiten müssen. Die vielen Fotos müssen ausgesucht und in eine Präsentation eingefügt werden, damit unsere Lieben eine Ahnung davon bekommen, wie toll diese Reise über den großen Teich war.

P.S. Wir planen schon die nächsten Reisen. Schaut wieder einmal rein in unseren Blog. Kann gut sein, dass ihr was Neues findet! 
PK: Ich war die Spaßkanone, habe motiviert und initiert und manchmal auch hyperventiliert. Und wo bleibt der Dank? Ich fahre die nächste Reise nur mit, wenn sie mich beide schön bitten tun.
 
Kanada – Montréal (13. bis 15. Oktober)

Kanada – Montréal (13. bis 15. Oktober)

Nach einer dreistündigen Fahrt bei Regen erreichten wir unser Hotel in Montréal.
Montreal ist mit seinen 1,7 Millionen Einwohnern nach Toronto die zweitgrößte Stadt Kanadas. Der Franzose Maisonneuve gründete 1642 die Stadt, die sich rasch zum Zentrum des Pelzhandels entwickelte. Zu dieser Zeit war der Sankt Lorenz Strom nur bis Montreal mit großen Schiffen befahrbar, was sich erst durch den Bau des Canal de Lachine im 19. Jahrhundert änderte. Der Kanal und die Anbindung an das Eisenbahnnetz brachten einen weiteren Aufschwung für die Stadt. 1967 fand hier die Expo statt, und 1976 die olympischen Sommerspiele. Dadurch rückte Montreal in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit.
Da das Zimmer erst ab 15 Uhr bezugsfertig war, nützten wir die Zeit und bummelten durch die Innenstadt. Wegen des wieder einsetzenden Regens gingen wir in das Eaton Center, dem bekanntesten Einkaufszentrum der Stadt. Das Hotel ist eine Enttäuschung und mit 4 Sternen sicher überbewertet. Am Mittwoch bestiegen wir bei besserem Wetter den Mont Royal und genossen den Blick auf die Stadt. Seit unserem letzten Besuch vor neun Jahren hat sich unserer Ansicht nach die Skyline durch den Bau neuer Hochhäuser doch um einiges verändert. Dann führte uns unser Weg in die schöne Altstadt und zum alten Hafen. Unseren letzten Abend feierten wir mit einem guten Essen im Keg Steakhaus.
PK: Endlich wieder zurück im „Heiligen Land“, aber nicht in Tirol sondern in der Provinz Québec, wo fast jeder Ort nach einem Heiligen benannt ist. Die haben hier Heilige, von denen habe ich noch nie was gehört. Aber wie sagt ein echter Quebécer? „Sellérie!“
Altes und Neues in Montréal
Einer der neuen Wolkenkratzer
Keine Postkarte, ein echter Schnappschuss
Blick vom Mont Royal auf die Skyline
Indian Summer im alten Hafen
Die Siedlung Habitat 67 mit Möwe links
Beim Kofferpacken ist nicht faul
unser lieber kleiner Paul.


Kanada – Fahrt zu den Thousand Islands (10. bis 12. Oktober)

Kanada – Fahrt zu den Thousand Islands (10. bis 12. Oktober)

Auf dem Weg zu den Thousand Islands machten wir einen Zwischenstopp in Orillia. Orillia ist eine Kleinstadt mit 35.000 Einwohnern und liegt an zwei Seen, dem Lake Simcoe und dem Lake Couchiching. Bei wunderbarem Wetter und fast sommerlichen Temperaturen erkunden wir Towntown Orillia und den Hafen und picknicken im Park mit schönem Blick auf den See Couchiching.
Weiter geht es am Montag nach Gananoque, das wir bei starkem Reiseverkehr nach drei Stunden Fahrt erreichen. Heute feiern die Kanadier Thanksgiving, einer der wichtigsten Feiertage hier. Gananoque ist eine nette, ruhige Kleinstadt mit 5500 Einwohnern. Von hier machen wir eine Bootstour zu den Thousand Islands. Von Kingston 80 Kilometer flussabwärts liegen diese mehr als 1800 Inseln im Sankt Lorenz Strom. Die Größe der Inseln schwankt zwischen wenigen Quadratmetern und zirka 100 Quadratkilometern. Die Grenze zu den Vereinigten Staaten läuft mitten zwischen den Inseln, die zum Teil in Privateigentum sind und als Sommerwohnsitz genutzt werden. Die Bootstour zu den Inseln ist absolut empfehlenswert, besonders wenn das Wetter so herrlich ist wie bei unserer Tour.
PK: Und ich dachte, es ist Schluss mit Bootfahren!
Route von Orillia nach Gananoque und Montreal
Champlain Denkmal in Orillia
Der Hafen von Orillia am Lake Couchiching
Historic Downtown Orillia
Lake Simcoe
Lake Simcoe 40 Meter weiter links
Town Hall (=Rathaus) in Gananoque
Thousand Island Tour am Sankt Lorenz Strom
Sommerwohnsitze 
Die Inseln sind eine Touristenattraktion

Kanada – Manitoulin Island und Tobermory (6. bis 9. Oktober)

Kanada – Manitoulin Island und Tobermory (6. bis 9. Oktober)

Auf dem Weg zur Manitoulininsel machen wir Halt in Sudbury und finden bei diesem zweiten Versuch tatsächlich den Giant Nickel. Sudbury ist entgegen den Beschreibungen eine saubere, durchschnittliche kanadische Bergwerksstadt, in der Nickel abgebaut wird.
Unser nächstes Ziel, Little Current, liegt auf der Manitoulininsel im Huronsee. Diese Insel ist die größte Insel in einem Süßwassersee und hat zudem mit dem Lake Manitou den größten Süßwassersee auf einer Süßwasserinsel. Damit hat sich’s schon mit den Superlativen. Von Little Current aus fahren wir nach  Southbay Mouth, um uns dort einen Platz auf der Fähre für die Überfahrt nach Tobermory am nächsten Tag zu reservieren. Weiter führt uns unser Weg nach Gore Bay und zurück nach Little Current. Landschaftlich hat diese Insel unserer Meinung nach nichts Besonderes zu bieten.
Am Mittwoch erreichen wir nach 1 3/4 Stunden Schifffahrt den Tourismusort Tobermory  auf der Bruce Halbinsel (Bruce Peninsula). Hier gibt es mit dem Bruce Peninsula und dem Fathom Five National Park zwei kleine Parks, in denen wir mehrere interessante und schöne Wanderungen unternehmen. Besonders spektakulär sind die Klippen am Bruce Trail an der Georgian Bay, die wir vom Cyprus Lake aus erreichen.
Die Georgian Bay ist mit 15.000 km²  Teil des Huronsees und wird durch die Manitoulin Insel und die Bruce Peninsula von diesem getrennt. Der Huronsee ist mit 60.000 km² der fünftgrößte der Welt und der zweitgrößte der Großen Seen. Durch die Größe des Sees haben wir oft den Eindruck am Ufer eines Meeres zu stehen.
PK: So, endlich die letzte Fahrt auf einer Fähre! Ich war ja schon ganz grün im Gesicht vor lauter Schaukeln. Mir ist festes Land unter den Füßen bei weitem lieber. 
Von Huntsville über Manitoulin und Tobermory nach Orillia
Der Giant Nickel in Sudbury
Blick von der Manitoulininsel auf die Georgian Bay
Der Hafen von Southbay Mouth 
Auf dem Burnt Point Loop Trail im Fathom Five Nationalpark
Im Bruce Peninsula Nationalpark
Am Indian Head Cove
Steile Felsen am Bruce Trail
Grotto
Overhanging Point
Wo ist Paul? Im Halloween-Fieber!

Kanada – Killarney Provincial Park (4. und 5. Oktober)

Kanada – Killarney Provincial Park (4. und 5. Oktober)

Nach drei tollen Tagen im Algonquin Park machten wir uns am Sonntag auf den Weg zum weniger bekannten Killarney Provincial Park. Der Ort Killarney hat 500 Einwohner und liegt sehr abgelegen auf einer Halbinsel. Wir bezogen in der urigen Killarney Mountain Lodge eine kleine, wirklich kleine, aber heimelige Hütte. Am Sonntag machten wir wegen des schlechten Wetters nur eine kurze Wanderung auf einen Aussichtspunkt am Granite Ridge Trail, von dem aus man die La Cloche Berge mit ihren weißen Felsen und die South Georgian Bay sehen kann. Der Killarney Park präsentiert sich rauer und weniger touristisch erschlossen als der Algonquin Park. Am Montag fuhren wir in die Bergwerkstadt Sudbury, wo wir erfolglos ihr Wahrzeichen, den Giant Nickel, suchten. Am Nachmittag wanderten wir entlang des Chikanishing Trail an der Georgian Bay im Killarney Provincial Park. Der Weg begeisterte uns mit seinen rosafarbenen Felsen und den wunderbaren Ausblicken auf den Chikanishing River und den Lake Huron.
PK: Beim Fahren zum Killarney Park ist mir aufgefallen, dass die Streifenhörnchen hier eine besondere Methode gefunden haben, um sich einen Adrenalinstoß zu verschaffen. Sie warten am Straßenrand, bis ein Auto kommt. Dann laufen sie blitzschnell vor diesem Auto über die Straße. Schaffen sie das, sind sie Helden; schaffen sie es nicht, sind sie eben tote Helden. Ich verstehe ja, dass die kanadischen Wälder langweilig sein können, aber das? Hoffentlich fliegen wir heim, bevor ich auch damit anfange.
Unsere heimelige Bleibe in der Mountain Lodge
Blick zu den La Cloche Bergen
Am Chikanishing River
Blick vom Chikanshing Trail in die Georgian Bay
Ein Ort der Meditation
Glasklares Wasser und rosa Felsen
Morgennebel am Tag der Abreise

Kanada – Algonquin Provincial Park (01. bis 03. Oktober)

Kanada – Algonquin Provincial Park (01. bis 03. Oktober)

Von Ottawa aus fuhren wir weiter zum bekannten Algonquin Provincial Park. Dieser nach dem Stamm der Algonquin benannte Park ist mit einer Fläche von zirka 7300 km² ungefähr halb so groß wie Tirol. Nur ein kleiner Teil davon ist für Besucher zugänglich. Von unserem Quartier in Huntsville aus nutzten wir die zweieinhalb Tage für Wanderungen im Park. Bei schönem Wetter blickten wir über weite herbstliche Laubwälder, die in den schönsten Gelb-, Rot- und Orange-tönen leuchteten. Wir genossen die großartigen, ausgedehnten kanadischen Wälder mit ihren Seen, Biberteichen und Mooren. Bei unserer zweiten Kanufahrt stellten wir fest, dass es bei starkem Wind nicht so leicht ist, das Kanu auf Kurs zu halten. Nach zwei Stunden Paddeln in einem Alu-Kanu bei etwa 7° Celsius spürten wir alle Knochen und merkten, dass wir nicht mehr 30 sind.
PK: Der Indian Summer hat mir wahnsinnig gut gefallen. Aber dass es im Algonquin Park auch Massentourismus gibt, mit Staus wie bei uns im Winter, das hat mich wirklich überrascht. Gott sei Dank war es nur am Samstag so überlaufen. Hoffentlich wird’s im Killarney Provincial Park wieder ruhiger.
Von Rivière-du-Loup über Ottawa nach Huntsville
Beginn des Indian Summer
Einer der zahlreichen Seen im Algonquin Park
Am Biber Pond
Blick auf den Whitefish Lake
Herbststimmung im Algonquin Park
Auf dem Centennial Ridges Trail
Phantastische Laubfärbung der Ahornbäume
Paddeln auf dem Canoe Lake
Historischer Teil von Huntsville
Paul – ein Fan bunter Ahornblätter

Kanada – Ottawa,die Hauptstadt (28. bis 30. September)

Kanada – Ottawa,die Hauptstadt (28. bis 30. September)

Wir erreichten Ottawa bei regnerischem Wetter am frühen Nachmittag. Ottawa wurde von Queen Victoria 1867 als Kanadas Hauptstadt bestimmt, da es am Ottawa, dem Grenzfluss zwischen dem französisch- und dem englischsprachigen Kanada lag. Heute leben 1,2 Millionen Menschen im Großraum Ottawa. In der Stadt herrscht rege Bautätigkeit, moderne Wolkenkratzer entstehen neben den alten viktorianischen Gebäuden.
In unserem Hotel stellte sich die Info über einen Waschsalon nach einer Dreiviertelstunde Fußmarsch als falsch heraus und führte dazu, dass wir völlig durchnässt mit unserer Schmutzwäsche wieder im Hotel ankamen. Bei diesem ungewollten Spaziergang fielen uns die vielen Obdachlosen und abgerissenen Typen in Rideau Downtown auf. Am nächsten Tag war das Wetter noch nicht besser, daher gingen wir über die Alexandra Bridge auf die andere Seite des Ottawa Flusses in die Zwillingstadt Gatineau, um dort das Canadian History Museum zu besuchen, das interessante Informationen über die First Nations und eine Sonderausstellung über Griechenland zu bieten hatte. Zurück in Ottawa besuchten wir den bekannten Byward Market und aßen eine regionale süße Spezialität, sogenannte Beaver Tails. Dann ging es zum Shoppen in das große Rideau Einkaufszentrum. Am Mittwoch wurde das Wetter besser und so flanierten wir über den Parliament Hill mit dem kanadischen Parlament und machten einen Rundgang durch die Innenstadt, vorbei an dem Glaspalast der Canadian Gallery und der Kathedrale Notre Dame, deren Innenraum mit bemalten Holzschnitzereien überraschte. Abschließend besichtigten wir das Schleusensystem des Rideau Kanals.
PK: Habe mir verbeten, ein Foto von mir zu machen, da mein schöner Schnabel von der Kälte komplett blau angelaufen war. Und dabei marschieren hier die Leute bei 6° und starkem  Wind in Shorts, Sandalen und ohne Strumpfhosen herum. Die spinnen, die Ottawaner oder wie die heißen. 
Blick auf den Parliament Hill
Im Canadian History Museum
Vor der Canadian Gallery
In der Elgin Street


Kanada – Nationalpark Mont Tremblant (25. bis 27. September)

Kanada – Nationalpark Mont Tremblant (25. bis 27. September)

Nach einer Fahrt von fast 600 Kilometern über Quebec Richtung Montreal und dann nach Norden erreichten wir Saint-Donat am Eingang zum Nationalpark Mont Tremblant am späten Nachmittag. Das Gebiet rund um den Nationalpark mit dem Hauptort Mont Tremblant ist wegen seiner Nähe zu Montreal ein beliebtes Schigebiet in den Laurentinischen Bergen. Allerdings machten wir die Erfahrung, dass die Qualität der touristischen Infrastruktur nicht mit der bei uns in Tirol zu vergleichen ist.
Am Samstag nutzten wir das schöne Wetter, um im Nationalpark endlich das Kanufahren auszuprobieren. Am Anfang gelang uns das Geradaus-Fahren noch nicht so gut, dann aber glitten wir über den ruhigen See und genossen den Blick auf die Wälder, deren Bäume schon begonnen haben, sich zu verfärben. Danach folgten wir dem Weg l’Envol, an dem ein Aussichtspunkt auf das Tal der Pimbina liegt. Dieser Blick begeisterte uns sehr. Am Rückweg legten wir am See in Saint-Donat noch eine Pause ein. Nach dem Frühstück am Sonntag unternahmen wir eine fünfstündige Wanderung auf den Carcan, der mit seinen 883 Metern der zweithöchste Berg im Nationalpark ist. Nach der Jause am Lac Provost ging es zurück in die Unterkunft, wo wir am Abend noch die beeindruckende Mondfinsternis beobachten konnten.
PK: Am Lac Provost – nicht zu verwechseln mit Prost – blieb ich am Strand zurück und beobachtete die zwei Lehrer beim Kanufahren. Zuerst sah es so aus, als ob sie im Wasser Slalom fahren wollten. Nach einer Beinahe-Kollision mit einer Felswand – fast wie bei der Titanic, jedoch ohne Eisberg – gelang es ihnen dann ganz gut, das Boot auf geradem Kurs zu halten. Fast wie echte Voyageure. 
Unsere Reiserouten zum Nationalpark Mont Tremblant
Kanada im Kanu
Blick auf das Tal der Pimbina
Der Wasserfall Chute-aux-Rats 
Ein See auf dem Weg zum Carcan
Waldimpression im Park
Der rote Mond

Kanada – Rivière-du-Loup (23. bis 24. September)

Kanada – Rivière-du-Loup (23. bis 24. September)

Nach unserem Aufenthalt in Quebec fuhren wir am Südufer des Sankt Lorenz Stromes nach Rivière-du-Loup. Dort trafen wir uns am Nachmittag mit unseren Freunden Moni und Markus, die seit Mitte August in Kanada unterwegs sind und ein Jahr in Nordamerika verbringen werden. Am folgenden Tag machten wir eine gemeinsame Wanderung im Park Côtier Kiskotuk, wo wir von einer Felsenkuppe aus einen herrlichen Blick auf den Sankt Lorenz Strom hatten und sogar mehrere Wale beobachten konnten. Nach der Wanderung saßen wir bei Moni und Markus auf dem Campingplatz gemütlich zusammen und plauderten bei einem Glas Wein beziehungsweise Bier. Moni und Markus verwöhnten uns mit Muscheln, Steaks und Fruchtsalat. Alles war perfekt, wie auch schon am Tag vorher. Danach unterhielten wir uns noch lange am romantischen Campfeuer. Am nächsten Morgen mussten wir schon wieder voneinander Abschied nehmen, da Markus und Moni nach Quebec und wir zum Nationalpark Mont-Tremblant weiter fuhren. Es waren zwei schöne gemeinsame Tage, die wir sehr  genossen haben, umso mehr als wir uns wahrscheinlich erst in einem Jahr wiedersehen werden.
PK: Ich wusste gar nicht, dass Campen so toll sein kann und die Verpflegung so ausgezeichnet ist. Ein Hoch auf Moni und Markus. Ich wollte gerne mit ihnen weiterfahren, aber leider habe ich kein Visum für die USA. Deshalb muss ich bei meinen zwei „Schmalzriaßln“ bleiben.
Wanderung im Park Côtier  Kiskotuk
Der Sankt Lorenz Strom bei Rivière-du-Loup
Gruppenbild mit Moni, Markus und Paul