Monat: Dezember 2015

Wien im Advent – 3. Teil (13. bis 17. Dezember)

Wien im Advent – 3. Teil (13. bis 17. Dezember)

Am Sonntag gehen wir in die Remise Erdberg und besuchen die  Ausstellung  „Von der Straßen- bis zur U-Bahn“, die gut aufbereitet und interessant ist. Danach fahren wir in die Stadt zur Minoritenkirche. Hier finden wir eine recht große Weihnachtskrippe und eine perfekte Mosaikkopie des letzten Abendmahles von Leonardo da Vinci. Als nächstes steht das bekannte Beethoven Fries von Gustav Klimt in der Secession am Naschmarkt auf dem Programm. Wir schauen kurz beim Adventgarten im Volkskundemuseum und dem Adventmarkt vor dem Rathaus vorbei. Am Montag fahren wir mit der Westbahn nach St. Pölten fahren um Christa zu besuchen. Am Dienstag besuchen wir die Ausstellung „Andreas Groll – Wiens erster moderner Fotograf“ im Wienmuseum am Karlsplatz. Außerdem sehen wir dort noch die Sonderausstellung „Ballgasse 6. Galerie Pakesch und die Kunstszene der 80er“. Am Abend sehen wir Don Giovanni von Mozart in der Volksoper. . Die Musik ist sehr schön und die karikaturenhafte Inszenierung finden wir witzig und passend. Am Mittwoch nehmen wir die U-Bahn in Richtung Simmering und steigen dort auf die 71er zum Zentralfriedhof um. Wir steigen beim 2. Tor aus und schlendern durch den Friedhof. Wir kommen an einigen Ehrengräbern vorbei. Schließlich erreichen wir unser eigentliches Ziel, das Bestattungsmuseum, ein kleines, aber sehr gut aufbereitetes Museum über das Bestattungswesen in Wien. Um Mitternacht mischen wir uns unter die Star-Wars-Fans und sind bei der Österreichpremiere von Star Wars 7 – Das Erwachen der Macht – dabei. Am Donnerstag, unserem letzten Tag hier in Wien, sehen wir uns die Gemäldegalerie in der Kunstakademie an. Wir finden einige gute  Bilder aus der Zeit vom 16. – 18. Jahrhundert vor. Wir freuen uns auf einen Kaberet-Abend mit Lukas Resetarits im Stadtsaal.
PK: Etwas Statistik: 16 Christkindlmärkte, 4 kulturelle Abendveranstaltungen, 10 Museen, 2 Kinobesuche, 32 Punsch bzw. Glühwein,  2 Langos, 7 Restaurants, 1 Einkaufsstraße, 2 Einkaufszentren, 1 Straßenmarkt, 1 Abstecher nach Sankt Pölten, viele Fahrten im Untergrund und einige Kilometer mit der Straßenbahn, dazwischen einige Kilometer zu Fuß. Nun freue ich mich auf ein besinnliches Weihnachten daheim.
Das Museum der Wiener Linien
Die Minoritenkirche
Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus
Der Dom in Sankt Pölten
Die Volksoper in Wien
Am Zentralfriedhof
Das Ehrengrab von Udo Jürgens
Die Akademie der bildenden Künste
Paul macht Statistik

Wien im Advent (2. Teil: 9. bis 12. Dezember)

Wien im Advent (2. Teil: 9. bis 12. Dezember)

Am Mittwoch sehen wir uns im Leopoldmuseum die Ausstellung „Farbenrausch“, Meisterwerke des deutschen Expressionismus, an. Die Ausstellung ist sehr gut, interessant und empfehlenswert. Danach schlendern wir durch das Adventdorf vor dem kunsthistorischen Museum, bummeln durch die Mariahilfer Straße und trinken einen Amarettopunsch auf dem kleinen Weihnachtsmarkt vor der Mariahilfer Kirche. Mit der U-Bahn geht es dann weiter zum Karlsplatz, wo auf dem Art Advent die Gruppe Gospel meets Vienna ein sehr schönes Konzert gibt. Am Donnerstag besuchen wir den Brunnenmarkt, den letzten richtigen Straßenmarkt in Wien. Anschließend geht es zum Hofmobiliendepot. Hier sind Möbel und sonstiges Inventar, das die Habsburger in ihren Schlössern benutzt haben, ausgestellt. Sogar ganze Biedermeierzimmer kann man bewundern. Eine interessante Ausstellung, deren Besuch sich unserer Meinung nach lohnt.Als nächstes zieht es uns auf den Spittelberg, wo wir den beliebten Weihnachtsmarkt besuchen. Den Abschluss des Tages bildet die Krippenausstellung in der Peterskirche am Graben. Am Freitag steht ein Besuch des 21er Hauses auf dem Programm. Es ist wegen Straßenarbeiten gar nicht so einfach, hineinzukommen. Das 21er Haus bietet moderne Kunst. Nach dem Rundgang gehen wir durch den Adventmarkt hinter dem Oberen Belvedere. Der Rahmen des Belvedere ist sehr schön. Um drei Uhr geht es zurück in die Unterkunft, wo wir uns auf den Opernbesuch am Abend vorbereiten. In der Staatsoper steht der Rosenkavalier auf dem Programm. Die Musik von Richard Strauß beeindruckt uns. Die Inszenierung von Otto Schenk bedient ein sehr konservatives Publikum. Insgesamt ein schönes Erlebnis. Am Samstag suchen wir das Bestattungsmuseum in der Goldegggasse, das aber „bestattet“, soll heißen abgerissen worden ist. Da es anfängt zu regnen, entscheiden wir uns,  zum Einkaufszentrum Donauzentrum zu fahren. Hier ist ziemlich viel los – wenig überraschend am dritten Adventwochenende. Nach einem Bad in der Menschenmenge sehen wir den Film „Im  Rausch der Sterne“, ein Film um einen Spitzenkoch.
PK: Mann, Mann, Mann, was heute alles im Museum hängt! Wenn ich mich da auf einen alten Kleiderständer setze, bin ich auch ein modernes Kunstwerk.Und dann schreibt ein Kunsthistoriker einen seitenlangen Aufsatz über mich, gespickt mit Fremdwörtern, die kein Vogel versteht.
Adventmarkt vor dem Kunsthistorischen Museum
Weihnachten pur
Adventliche Beleuchtung vor der Karlskirche
Der ArtAdvent
Kerzenleuchter im Hofmobiliendepot
Der Weihnachtsmarkt am Spittelberg
 mit seinen Biedermeierhäusern
Abendstimmung am Ring
Blick auf die großen Museen
Blick vom Parlament
Weihnachtsmarkt am Stephansdom
Weihnachtsbeleuchtung in der Kärtnerstraße
Besuch der Staatsoper
Weihnachtsdekor im Einkaufszentrum

Wien im Advent 6. bis 17. Dezember

Wien im Advent 6. bis 17. Dezember

Um sechs Uhr fahren wir von Innsbruck über Salzburg nach Wien und kommen um 12 Uhr bei Marcus, unserem Vermieter, an. Die „Wohnung“ ist klein, aber für unsere Bedürfnisse ausreichend. Später fahren wir mit der Straßenbahn zum Mittelalter-Weihnachtsmarkt ins Arsenal. Das Ambiente ist recht stimmungsvoll. Nach einer Runde durch die Standl trinken wir heißen Met = heißes METchen und essen Holzfällerspätzle. Am Montag fahren wir zum Oskar-Kokoschka-Platz und treffen uns mit Sophia in der Universität für angewandte Kunst. Sie führt uns durch die Ateliers und zeigt uns ihre tollen Arbeiten.  Danach gehen wir in die Himmelpfortgasse zum Winterpalais des Prinz Eugen von Savoyen. Hier besichtigen wir die Ausstellung Baroque, Baroque von Olafur Eliasson  Er beschäftigt sich vor allem mit physikalischen Phänomenen, Licht, Spiegelungen, Wasser und Bewegung. Die Räume des Palais sind an sich schon sehr schön aber auch die Ausstellung macht uns viel Spaß. Nach der Kunst zieht es uns zu den Weihnachtsmärkten. Wir spazieren zum K&K Weihnachtsmarkt am Michaelertor mit Kunsthandwerk und Spezialitäten. Weiter geht es zum Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung, der wieder anderes Kunsthandwerk zu bieten hat. Gleich daneben ist der Weihnachtsmarkt Am Hof zu finden. Hier gibt es ebenfalls eine bunte Mischung von Hüttln mit netten Geschenkideen. Langsam wird es auch dunkler und auf dem Weg zur U-Bahn Station am Stephansplatz können wir die Weihnachtsbeleuchtung der Straßen bewundern, wobei uns die Riesenluster am Graben, bei der Pestsäule, besonders gut gefallen. Am Dienstag, dem Feiertag, treffen wir uns mit David und Doro zum Mittagessen. Gegen drei Uhr verabschieden wir uns von den beiden und fahren mit der U-Bahn zum Adventmarkt vor dem Schloss Schönbrunn. Die Kulisse ist natürlich hier besonders beeindruckend. Es wird an den Ständen nettes Kunsthandwerk angeboten. Unter dem großen Weihnachtsbaum spielt eine Brassband weihnachtliche Lieder. Am Abend wird es empfindlich kalt und wir kehren in unser warmes Zimmer zurück.
Pauls Kommentar: Endlich sind wir in einer Großstadt und was gibt es statt Wandern? Kunst! Da hilft nur noch der Punsch auf den Weihnachtsmärkten.
Die Angewandte 
Der Wienfluss
Ein Zimmer im Winterpalais des Prinz Eugen
Paul mit Bodyguard Herkules im Winterpalais
Blick Richtung Habsburgergasse
K und K Weihnachtsmarkt beim Michaelertor
Weihnachtsmarkt Am Hof
Weihnachtsbeleuchtung am Graben
Schloss Schönbrunn im Weihnachtsglanz
Nach Eierlikör- und Kirschpunsch
Stimmungsvolle Beleuchtung beim Ausgang
von Schloss Schönbrunn