Kategorie: Kurzreisen 2015 bis 2016

Im schönen Burgenland (8. bis 22. Mai)

Im schönen Burgenland (8. bis 22. Mai)

In diesen zwei Wochen erkundeten wir das Burgenland. Unsere gemütliche Unterkunft war das Hofgasslhaus in Mörbisch, ein 200 Jahre alter, kleiner, renovierter Weinbauernhof der Familie Struck, den wir nur weiterempfehlen können. War das Wetter nicht ganz so schön, absolvierten wir unser Besichtigungsprogramm. Wir sahen uns in Eisenstadt das Haydn Mausoleum sowie das Haydn Haus an und erfuhren viel über Haydns Leben und Sterben. Außerdem besuchten wir den Kalvarienberg und die Ausstellung „Dumme Gans? Eine Kulturgeschichte im Federkleid“ im Burgenlandmuseum, in dessen Keller besonders die rekonstruierten römischen Fußbodenmosaike beeindrucken.  Wir haben auch das Geburtshaus des anderen berühmten burgenländischen Komponisten, Franz Liszt, in Raiding besucht. Die Burg Forchtenstein, das Barockschloss Halbturn, Prinz Eugens Schloss Hof und die Sommerresidenz der Habsburger,  Laxenburg – beide in Niederösterreich gelegen – haben uns ebenfalls gut gefallen. Besonders beeindruckt waren wir von der Basilika in Frauenkirchen. Interessant war auch die Besichtigung der Blaudruckerei der Familie Koo, eine der letzten in Europa, die noch wie vor 200 Jahren Baumwollstoffe bedruckt und mit Indigo färbt. Neben der Kultur war natürlich auch der Nationalpark Neusiedlersee eines unserer Ziele. Wir erfuhren viele Details über die Fauna und Flora während einer Nachtexkursion bei Illmitz. Besonders süß waren die eben geschlüpften Küken der Sandpfeifer und Kiebitze, die wir beobachten konnten.  Wir wanderten in diesen Wochen, ausgerüstet mit einem Fernglas, auch um die Lange Lacke und entlang der Zicklacke und genossen diese einzigartige Landschaft. Natürlich darf im Burgenland das Radfahren nicht ganz zu kurz kommen. Eine Tour führte uns an einem kühlen und windigen Tag von Mörbisch bis Oggau und wieder zurück, immerhin eine Strecke von über 50 Kilometern. Am sonnigen und warmen Samstag vor unserer Abreise radelten wir erneut über 50 Kilometer, diesmal von Mörbisch über den ungarischen Teil des Neusiedlersees bis nach Illmitz, von wo wir mir der Radfähre den See zurück nach Mörbisch querten. Sopron in Ungarn (60700 Einwohner) hat uns mit seinen beinahe auto- und geschäftsleeren Straßen in der Altstadt überrascht. Natürlich ist die Freistadt Rust (1900 Einwohner) mit ihrem wunderbaren Hauptplatz immer einen Besuch wert. In Mörbisch zählen die Hofgassen zum Welterbe, ebenso wie der Naturpark Neusiedlersee. Auch die anderen Orte um den See lohnen einen Besuch. Die schönen Erlebnisse und natürlich der gute Wein sind Gründe, warum wir sicher wieder mal ins Burgenland kommen werden.
Pauls Kommentar: Na, da gehe ich mit meinen beiden Wandervögeln auf Vogelbeobachtung und komme mit einem Minderwertigkeitskomplex zurück. Die Störche mit ihren langen Beinen stelzen grazil durch die Felder und segeln elegant durch die Lüfte über dem Steppensee. Da komme ich mit meinen Stummelbeinen nicht mit – und Fliegen geht schon gar nicht. 
Ein Hofgassl in Mörbisch
Der Hauptplatz von Rust
Ein Storch am Dach soll Glück bringen
Der Neusiedlersee in Richtung Rust
Ein steife Brise am Neusiedlersee
Das Schilf wird getrocknet
Wolken türmen sich an der Langen Lacke
Die Lange Lacke
Die Zicklacke
Blick auf den Neusiedlersee von der ungarischen Seite
Ein Mohnfeld entlang des Radweges
Burg Forchtenstein – Schatzkammer der Esterhazy
Das Schloss Halbturn
Die Basilika Frauenkirchen
Das Schloss Hof von Prinz Eugen
Im Park von Laxenburg
Ein Rapsfeld bei Raiding
Sopron mit dem Feuerturm
Paul im Nationalpark
 
Amsterdam (27. April bis 1. Mai)

Amsterdam (27. April bis 1. Mai)

Mittwoch, 27. April:
Um 17.45 starten wir gemeinsam mit Charly und Angelika mit der Transavia von Innsbruck Richtung Amsterdam. Nach dem einchecken im Hotel LJ No 76 gehen wir in das urige Restaurant De Knejpe zum Abendessen und feiern mit den Holländern den Ausklang des Königstages.
Donnerstag, 28. April:
Heute erkunden wir mit unserer Fremdenführerin Linda Amsterdam zu Fuß und bekommen während dieser vier Stunden einen ersten Eindruck von der Stadt  und den Grachten. Obwohl wir auf dem Albert-Cuypmarkt  holländische Sirupwaffeln (=Stroopwafels) gegessen haben, sind wir hungrig und gönnen uns ein gutes Essen in einem gemütlichen Lokal.
Auch bei Regen schön: Häuser entlang einer Gracht
Typische Häuser in Amsterdam
Das Wasser bestimmt das Leben in Amsterdam
Die Westerkerk beim Anne-Frank-Huis
Einer der vielen schönen Giebelsteine,
früher Ersatz für Hausnummern
Typische Vorrichtungen zum
Aufhängen eines Flaschenzuges
Freitag, 29. April:
Durch den Regen marschieren wir quer durch die Stadt zum Hauptbahnhof. Dort haben wir eine Grachtenfahrt gebucht. Das Wetter bessert sich und die Tour ist zwar sehr „touristisch“, aber ganz nett. Danach geht es zurück zur ehemaligen Heineken – Brauerei. Was hier geboten wird, überzeugt uns nicht gerade, aber mit zwei Bierschen zum Abschluss können wir dem Ganzen dennoch eine positive Seite abgewinnen. Am Abend machen wir einen gemütlichen Spaziergang vorbei an beleuchteten Grachten und Plätzen, bevor wir den Tag im Hotel Revue passieren lassen.
Kindertransport mit dem Rad im sogenannten Bakfiets
Vor dem Rijksmuseum
Stadt der Brücken
Auf dem Damrak
Vor dem Amsterdam Museum
(Das Tor ist schief, nicht wir!)
Samstag, 30. April:
Heute geht es früh los, denn um neun Uhr stehen wir schon in der Warteschlange vor dem Van Gogh Museum. Die Ausstellung  zeigt viele seiner bekannten Bilder und gibt auf anschauliche Weise Informationen über sein Leben. Zu Mittag machen wir uns auf den Weg zum Schifffahrtsmuseum unten am Hafen. Seine Ausstellungsräume sind sehr interessant und ansprechend gestaltet und auch der Besuch des VOC Seglers Amsterdam macht uns viel Spaß. Nach einem Abendessen in einem Pub auf dem Rembrandtplein finden wir uns am Sammelpunkt für die Rotlichtviertel-Führung ein. Unsere Stadtführerin ist zu unserer und ihrer Überraschung wieder Linda. Sie erzählt uns viel Interessantes über das Leben und die Geschichte der Prostituierten und zeigt uns neben den bekannten Attraktionen dieses Viertels auch ein paar historische Gebäude, befinden wir uns doch im mittelalterlichen Teil der Stadt. Zum Abschluss der Tour gibt es ein schönes Biersche im Groote Swaen. Für uns heißt es noch zu Fuß zurück ins Hotel. Um Mitternacht fallen wir müde ins Bett.
Sonntag, 1. Mai:
Um fünf Uhr wartet schon das Taxi auf uns. Der Flieger startet vom Amsterdamer Flughafen Schiphol um 7.40 Uhr und bringt uns zurück in die Heimat.
Mit seinen Grachten, den eng aneinander gebauten Häusern und den freundlichen Menschen strahlt Amsterdam einen ganz besonderen Charme aus.

 

Pauls Kommentar: Charme klingt gut, wenn man’s überlebt. Die Radler rauschen mit solch einer Geschwindigkeit durch die Straßen, dass einem Angst und Bang wird. Kein Wunder, bei dem ständigen Fahren durch die Marihuana-Wolken steigt die Risikobereitschaft der Radfahrer enorm. So wird für uns Fußgänger das Überqueren jeder Straße zum Nervenkitzel.
Paul kommt unter die Räder
Holland ohne Tulpen? Neen!
Die VOC Amsterdam beim Schifffahrtsmuseum
Blick zum Bahnhof
Rummelplatz vor dem Amsterdamer Königspalast
am Damplatz
 
 
Triest (11. bis 14. April)

Triest (11. bis 14. April)

Durch das Pustertal und über die schöne Küstenstraße entlang der Triestiner Bucht erreichen wir Miramar, das bekannte Schloss, das sich Maximilian, späterer Kaiser von Mexiko, und seine Frau Charlotte bauen ließen. Am späten Nachmittag erreichen wir dann Triest. Die Stadt ist zwar keine Touristenmetropole, das heißt aber nicht, dass sie nicht einiges zu bieten hätte. Beeindruckend ist die Piazza dell’Unità d’Italia, einer der größten zum Meer hin offenen Plätze der Welt. Hier und entlang der Uferstraße findet man imposante Palazzi. Am Dienstag besichtigen wir das Castello di San Giusto mit großartigem Blick über Triest und die Bucht. Neben der Cattedrale di San Giusto entdecken wir in diesen Tagen noch einige andere interessante Kirchen. Am Abend essen wir direkt am romantischem Canal Grande. Am Mittwoch bummeln wir durch den Borgo Teresiano, das theresianische Viertel, mit seinen Geschäften und Lokalen, erkunden die Viale XX Settembre und ein paar der schönen Plätze der Stadt. Am Mittwochabend essen wir in einem urigen Fischrestaurant für Triest typische Speisen und trinken guten Wein aus der Region. Die Gastronomie in Triest ist ausgezeichnet, die Leute freundlich und sowohl für den kunstinteressierten als auch für den shoppenden Besucher gibt es viel zu entdecken. Triest ist durchaus eine Reise wert.
Pauls Kommentar: Wer fährt schon nach Triest? All den Ignoranten möchte ich hier sagen, dass es eine nette Hafenstadt ist, die ein besonderes Flair hat. Wer lieber viele Touristen um sich haben will, sollte allerdings woanders hinfahren. Mir hat’s sehr gefallen. Und meine Mitreisenden haben sich auch halbwegs aufgeführt!
Die romanische Kirche in Innichen
Die Sextener Dolomiten
Das Schloss Miramare vor Triest
Blick von der Terrasse des Miramare
Die Piazza della Borsa
Das Rathaus auf der Piazza dell’Unità d’Italia
Castello di San Giusto mit Forum Romanum
Cattedrale di San Giusto
Blick auf Triest und den Golf  vom Stadthügel San Giusto

Wir Ourselves
Blick vom Castello zum alten Leuchtturm
Die Marina von Triest
Die Piazza dell’Unità d’Italia bei Tag
Der Canal Grande von Triest
Die Viale XX Settembre
Der Stadtpark
Paul genießt den Abend auf der
Piazza del’Unità
 
Osterwoche im Waldviertel (21. bis 28. März)

Osterwoche im Waldviertel (21. bis 28. März)

Am Montag machen wir auf unserem Weg ins Waldviertel einen Zwischenstopp in Stockerau, mit seinen etwa 16.400 Einwohnern die größte Stadt im Weinviertel. Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten Tage, den Gasthof Seidl in Pretrobruck, wo wir schon viele wunderbare Urlaubstage verbracht haben. Wie immer führt unser erster Spaziergang zum Höllfall. Am Dienstag statten wir den Städten Zwettl, Gmünd und Weitra einen Besuch ab. Den Mittwoch nützen wir für eine Wanderung mit Christoph, die uns zum Bärengehege am Kolm  führt. Die Bären sind bereits aus ihrem Winterschlaf erwacht. Am nächsten Tag müssen wir Theresia zu ihrem Zug nach Linz bringen. Wir nützen die Gelegenheit für einen Besuch im Ars Electronica, das uns nicht übermäßig begeistert. Der Freitag bringt immer noch nicht schönes Wetter. Wir statten der Destillerie Rogner in Roiten einen Besuch ab (absolut empfehlenswert!) und kaufen regionale Produkte im Waldland. Ein Spaziergang führt uns zum Lohnbachfall. Den Samstag nützen wir für einen Besuch bei Tante Anni.  Am Abend freuen wir uns auf das mehrgängige Menu, welches das ausgezeichnete Essen, das Christoph uns diese Woche gekocht hat, noch einmal übertrumpft. Am Ostersonntag herrscht schönes, sonniges Wetter. Wir erklimmen die 130 Stufen der Auberg-Warte und werden mit einem herrlichen Blick über das Waldviertel belohnt. Danach fahren wir zum 874 Meter hohen Mandelstein und besteigen vom Parkplatz aus den Gipfel. Die letzte Station auf dieser Rundfahrt durchs Waldviertel ist dann Litschau mit  dem Herrensee. Am Ostermontag fahren wir nach Roiten und wandern auf dem Hundertwasser Weg entlang des Kamp in Richtung Zwettl und kommen an der Hahnsäge vorbei, in der Friedensreich Hundertwasser 30 Jahre lang immer wieder gelebt und gearbeitet hat. Dies ist unser letzter Tag in unserem geliebten Waldviertel. Morgen heißt es wieder Abschied nehmen.
Pauls Kommentar: Das mit Ostern werde ich nie kapieren. Der Verkaufsschmäh mit dem eierlegenden Osterhasen ist aber schon grandios: Meine Artgenossen arbeiten und produzieren die Eier und er ist der große Star.
Rathaus in Stockerau
Zwettl – Hauptplatz
Zwettl mit Hundertwasserbrunnen
Gmünd
Beim Lohnbachfall
Blick vom Balkon der Pension Seidl
Die Aubergwarte
Der Mandelstein
Blick vom Mandelstein Richtung Tschechien
Die Verlandungszone am Herrensee
Am Herrensee
Die Hahnsäge – zeitweise Domizil von Hundertwasser
Der Kamp
Der Osterhase war auch bei Paul
 
 
Wien vor Ostern (18. bis 21. März):

Wien vor Ostern (18. bis 21. März):

Am Freitag fahren wir mit Theresia zu David und Doro nach Wien. Am Abend stoßen Manu, Wowo und René zu uns und wir essen gemeinsam beim Griechen zu Abend. Am Samstag besuchen wir die Ausstellung „Von Chagall bis Malewitsch“ in der Albertina und bummeln danach mit den Aschers durch den Ostermarkt in Schönbrunn. Dieser ist nur halb so groß wie der Weihnachtsmarkt, die Standl schauen aber gleich aus, nur dass Sterne und Kugeln durch Ostereier und Osterhasen ersetzt worden sind. Am Abend treffen wir uns dann bei David. Wir sind komplett, auch Hans, Babsi, Nina und Johannes sind nun dabei. Wir stoßen auf Davids Geburtstag an und essen danach wirklich sehr gut beim Schwabl Wirt. Es wird ein netter gemeinsamer Abend. Andreas und ich besuchen am Sonntag Nachmittag Tante Anni, die sich sehr freut, uns zu sehen. Am Montag geht es dann von unserer schönen Hauptstadt ins ebenfalls schöne Waldviertel.
Pauls Kommentar: Nach der 30er Feier und Kultur in der schönen Wiener Stadt fahre ich mit meinen Alten zum Entspannen ins Waldviertel. Hoffentlich wird das einem aktiven Typen wie mir nicht zu langweilig.
Auf der Treppe zur Albertina
Paul macht nach der Ausstellung eine Verschnaufpause
Blick von der Albertina zur Hofburg 
Unser lieber alter Kaiser
Amadeus steht gleich in seiner Nähe
Osterstandl in Schönbrunn

Stippvisite in Wien und Umgebung (28. Februar bis 3. März)

Stippvisite in Wien und Umgebung (28. Februar bis 3. März)

Nach der Gemeinderatswahl am Sonntag sind wir mit den zwei Reserln nach Pellendorf bei Schwechat gefahren. Wir machten Verwandtenbesuche und besuchten auch David und Doro in im sehr kalten Wien. Ein Ausflug führte uns nach Baden, das auf uns einen guten Eindruck gemacht hat. Am Donnerstag hieß es dann schon wieder zurück nach Hause.

Ein Straßendetail in Baden
In der Fußgängerzone
Die Pestsäule
Blick vom Hauptplatz
Das Rathaus von Baden

Schiwochenende in St. Jakob im Defereggental (4. bis 7. Februar 2016)

Schiwochenende in St. Jakob im Defereggental (4. bis 7. Februar 2016)

Mit den Brüdern und Schwägerinnen fuhren wir am Donnerstag zum Hotel Alpenhof in St. Jakob. Wir verbrachten drei entspannte Tage in herrlicher Winterlandschaft. Das schöne Wetter nutzten wir zum Wandern, während unsere Verwandtschaft die Pisten unsicher machte. Am späten Nachmittag faulenzten wir im Wellnessbereich des Hotels. Nach dem ausgezeichneten und üppigen Abendessen ließen wir die Abende mit angeregten Gesprächen und ein paar Drinks ausklingen.
Pauls Kommentar: Das Tal ist eng und verdammt steil. Ohne meine Krallen wäre ich sicher ochngikugelt (oder besser gesagt: heruntergekugelt).

Pauls Selfie vom Hotelbalkon
Sankt Jakob
Schnee rieselt von den Zweigen
Im heiligen Land Tirol
Blick Richtung Staller Sattel
Bergbauernhöfe
Unsere schneidigen Schifahrer
Stammgastbankerl
Verschneite Bergwiesen
Blick Tal auswärts
Richtung Sankt Leonhard
Wien im Advent 6. bis 17. Dezember

Wien im Advent 6. bis 17. Dezember

Um sechs Uhr fahren wir von Innsbruck über Salzburg nach Wien und kommen um 12 Uhr bei Marcus, unserem Vermieter, an. Die „Wohnung“ ist klein, aber für unsere Bedürfnisse ausreichend. Später fahren wir mit der Straßenbahn zum Mittelalter-Weihnachtsmarkt ins Arsenal. Das Ambiente ist recht stimmungsvoll. Nach einer Runde durch die Standl trinken wir heißen Met = heißes METchen und essen Holzfällerspätzle. Am Montag fahren wir zum Oskar-Kokoschka-Platz und treffen uns mit Sophia in der Universität für angewandte Kunst. Sie führt uns durch die Ateliers und zeigt uns ihre tollen Arbeiten.  Danach gehen wir in die Himmelpfortgasse zum Winterpalais des Prinz Eugen von Savoyen. Hier besichtigen wir die Ausstellung Baroque, Baroque von Olafur Eliasson  Er beschäftigt sich vor allem mit physikalischen Phänomenen, Licht, Spiegelungen, Wasser und Bewegung. Die Räume des Palais sind an sich schon sehr schön aber auch die Ausstellung macht uns viel Spaß. Nach der Kunst zieht es uns zu den Weihnachtsmärkten. Wir spazieren zum K&K Weihnachtsmarkt am Michaelertor mit Kunsthandwerk und Spezialitäten. Weiter geht es zum Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung, der wieder anderes Kunsthandwerk zu bieten hat. Gleich daneben ist der Weihnachtsmarkt Am Hof zu finden. Hier gibt es ebenfalls eine bunte Mischung von Hüttln mit netten Geschenkideen. Langsam wird es auch dunkler und auf dem Weg zur U-Bahn Station am Stephansplatz können wir die Weihnachtsbeleuchtung der Straßen bewundern, wobei uns die Riesenluster am Graben, bei der Pestsäule, besonders gut gefallen. Am Dienstag, dem Feiertag, treffen wir uns mit David und Doro zum Mittagessen. Gegen drei Uhr verabschieden wir uns von den beiden und fahren mit der U-Bahn zum Adventmarkt vor dem Schloss Schönbrunn. Die Kulisse ist natürlich hier besonders beeindruckend. Es wird an den Ständen nettes Kunsthandwerk angeboten. Unter dem großen Weihnachtsbaum spielt eine Brassband weihnachtliche Lieder. Am Abend wird es empfindlich kalt und wir kehren in unser warmes Zimmer zurück.
Pauls Kommentar: Endlich sind wir in einer Großstadt und was gibt es statt Wandern? Kunst! Da hilft nur noch der Punsch auf den Weihnachtsmärkten.
Die Angewandte 
Der Wienfluss
Ein Zimmer im Winterpalais des Prinz Eugen
Paul mit Bodyguard Herkules im Winterpalais
Blick Richtung Habsburgergasse
K und K Weihnachtsmarkt beim Michaelertor
Weihnachtsmarkt Am Hof
Weihnachtsbeleuchtung am Graben
Schloss Schönbrunn im Weihnachtsglanz
Nach Eierlikör- und Kirschpunsch
Stimmungsvolle Beleuchtung beim Ausgang
von Schloss Schönbrunn
Steiermark – 8. bis 13. November

Steiermark – 8. bis 13. November

Wir starten nach dem Frühstück bei herrlichem Wetter und nehmen hauptsächlich Bundesstraßen, um mehr von der Landschaft zu sehen. Unser Weg führt uns vorbei an Sankt Johann nach Fieberbrunn. Hier machen wir einen lohnenswerten Abstecher in das Pillerseetal. Über Maria Alm führt die Hochkönigstraße durch eine imposantes Stück Österreich, beherrscht vom Hochkönig. Weitere Stationen der Fahrt sind Dienten, Bischofshofen, Radstadt, Hohentauern und Judenburg.Über die Stubalpe geht es nach Köflach und Voitsberg. Um 17.45 erreichen wir den Gasthof Gruber, unseren Zielort Markt Hartmannsdorf.
Der Pillersee
Bergpanorama bei Sankt Ulrich im Pillerseetal
Der Hochkönig
Auf der Hochkönigstraße

 Am Montag geht es nach Sankt Anna am Aigen, dem Startpunkt für die 14 Kilometer lange Wanderung entlang des Weinweges der Sinne. Die Laubwälder gefallen uns besonders gut. Man geht auf einem dicken Teppich aus Blättern. Der Weg bietet aber auch wunderbare Ausblicke auf Sankt Anna am Aigen und auf Weinberge. Wir besteigen eine 41 Meter hohe Aussichtswarte und werden mit einem tollen Ausblick bis nach Slowenien belohnt. Auf dem Rückweg bieten sich uns noch viele schöne Blicke auf herbstliche Weingärten, Wiesen und Felder. Eine wunderbare Wanderung, die wir unbedingt weiterempfehlen.

Pauls Kommentar (=PK): Ich bin nun mit Andreas und Gabriela in der Steiermark gelandet. Und stellt euch vor, wir machen mal ganz was anderes – wir wandern! Aber das Essen und Trinken ist wenigstens viel besser als in Kanada.
Blick auf Sankt Anna am Aigen
Herbstlicher Laubwald
Blick hinein ins südoststeirische Hügelland
Noch sind die Wälder bunt
Blick von der 41 Meter hohen Aussichtswarte
Paul ruht sich aus, bevor er den Rest der 180 Stufen erklimmt.
Eine alte Weinpresse
Abgeerntete Weinberge
Am Dienstag erholen wir uns in der Therme Stegersbach. Am Mittwoch fahren wir nach Kitzeck, unserem Ausgangspunkt für eine fünfstündige Wanderung über 14 Kilometer. Wir sind begeistert von den tollen, atemberaubenden Ausblicken von den Hügeln. Man sieht weit in das Land ringsum. Es hat 21°, ganz ungewöhnlich für den 11. November, dem Tag des Heiligen Martin und der Martinsumzüge. Beim Panoramahotel Steirerland machen wir eine Pause. Danach geht es erfrischt weiter. Und prompt verlaufen wir uns, um einiges sogar. Einheimische helfen uns, wieder den richtigen Weg zu finden. Gerade noch vor dem Dunkelwerden erreichen wir unser Auto in Kitzeck. Wir können diese Wanderung nur weiterempfehlen.
Blick von Kitzeck
Die steirische Toskana mit Kitzeck
Türggnmandln auf dem Feld
Goldgelber Weinberg
Herbstliche Landschaft bei Kitzeck
Weiter Blick über den steilen Hängen der Weinberge
Großer Klapotetz – Klapotetz ist der hölzerne
Vogelvertreiber der Weingärten, zumindest früher.
 
Am Donnerstag führt uns der Weg nach Klöch in der Südsteiermark. Diesmal erwandern wir den Traminerweg. Dieser Weg in zwei Schleifen ist insgesamt 13,5 Kilometer lang, die wir in vier Stunden bewältigen. Er führt durch Wälder und Weinberge und hat schöne Ausblicke auf die Landschaft, die hier sanfter ist als gestern in Kitzeck. Klöch liegt nahe an der Grenze zu Slowenien und daher sieht man auch weit nach Slowenien hinein. Das Wetter ist wieder wunderbar und die Wanderung gefällt uns sehr gut. Die Beschilderung ist auch so gut, dass wir uns nicht vergehen.
PK: Bei jeder Jause halte ich ab jetzt Abstand von meinen Reisegefährten. Die haben nämlich angefangen, Gänse, Enten und Hühner, also meine Artgenossen zu essen. Sogar einen Fasan am Straßenrand haben sie so komisch angeschaut! Deswegen heißt es Abstand halten, sicher ist sicher.
Schöner Eichen- und Buchenwald bei Klöch
Herbststimmung am Nachmittag
Die herbstliche Sonne erschafft einen Zauberwald
Blick über Weinberge bei Klöch
Die Rose – sie zeigt frühzeitig Mehltau im Weinberg an.

Paul bei der Rast am Meditationsplatz
in Klöch – immer schön auf Abstand

Heute gehen wir den Riegersburger Genussweg, und zwar die 9,5 Kilometer lange Gölles-Schleife. Bei schönem Wetter aber schon kühleren Temperaturen wandern wir durch Wälder und Wiesen, Obst- und Weingärten. Immer wieder kann man den imposanten Felsen, auf dem die Riegersburg thront, sehen. Zum Abschluss der Wanderung kehren wir im Restaurant Seehaus am Badeteich unterhalb von Riegersburg ein. Danach fahren wir noch zur Essig- und Schnapsmanufaktur Gölles, wo wir Essig verkosten und Gutes für die Küche kaufen. Das neu errichtete Gebäude beeindruckt durch einen großzügigen Eingangsbereich und die geschmackvolle Präsentation der Produkte im Verkaufsraum. Für Essig- und Schnapsliebhaber auf alle Fälle einen Besuch wert.
PK: Tja, so ein Shop, wo guter Schnaps verkauft wird, gefällt mir schon besser als das Wandern. Habe ja schon Blasen an jeder einzelnen Zehe. Aber glaubt ihr, das interessiert irgend wen? Nein, niemand, schon gar nicht die schrägen Wandervögel, mit denen ich es zu tun habe.

Blick auf den Ort Riegersburg
Die Riegersburg
Rom – die Zweite

Rom – die Zweite

Am Dienstag nahmen wir die über Internet gebucht Führung durch die Vatikanischen Museen, in die Sixtinische Kapelle und den Petersdom in Anspruch. Bei allem beeindruckenden Prunk und Kunstgenuss waren doch die Menschenmassen, besonders in der Sixtinischen Kapelle, wo man durch 3 schmale Türen muss, das nachhaltigste Erlebnis. Für uns steht fest: Nie mehr wieder, außer man garantiert uns wesentlich weniger Besucher.
Am Mittwoch stiegen wir in der Engelsburg bis hinauf zur Engelsstatue und genossen den grandiosen Ausblick. Am Campo de‘ Fiori genehmigten wir uns einen Drink am Rande des Gemüsemarktes bevor wir die San Andrea della Valle mit der zweitgrößten Kuppel in Rom besichtigten.
Den Donnerstag nutzten wir um in der Nähe des Hotels die Kirche San Agnese fuori le Mura und das Mausoleum San Constanza fuori le Mura anzusehen. Anschließend spazierten wir durch den schönen Park der Villa Torlonia und fuhren mit der U-Bahn zur Cestiuspyramide und gingen zu Fuß weiter zur San Paolo fuori le Mura, in der man auch die Portraits aller Päpste sehen kann.
Der Freitag begann mit einem Spaziergang auf den Monte Celio, weiter gings zur Kirche San Giovanni in Laterano und dann noch zur San Pietro in Vincoli, wo sich die berühmte Skulptur des Moses von Michelangelo befindet. Den absoluten Hitzerekord brachte der Besuch der Dachterrasse auf dem Vittorio Emanuele.
Am Samstag verließen wir nach dem Frühstück Rom Richtung Riccione.

Blick auf Rom vom Vittorio Emanuele
Gabi und Andreas in Rom (ohne Selfie-Stange)