Norwegen – Auf dem Weg zum Nordkap (14. bis 17. Juni)

Norwegen – Auf dem Weg zum Nordkap (14. bis 17. Juni)

Am Dienstag fuhren wir die über 600 Kilometer nach Oulu. In der Stadt am bottnischen Meerbusen machten wir bei schönem, aber windigem Wetter einen Abendspaziergang. Der nächste Tag führte uns durch Wälder und vorbei an Seen nach Inari. Der gleichnamige See ist doppelt so groß wie der Bodensee. Nach dem Einchecken im Hotel besuchten wir das empfehlenswerte Siida Museum, in dem die Kultur der Samen vorgestellt wird. Am Donnerstag ging es weiter nach Norden und wir überquerten endlich die norwegische Grenze. Am Porsanger Fjord entlang fuhren wir auf die Nordkap Insel Magerøya. Dabei mussten wir unter anderem durch einen fast 7 Kilometer langen Tunnel,  der bis zu 212 Meter unter dem Meeresspiegel gegraben wurde, fahren. Unser Hotel Arran liegt am netten Hafen von Kamoyvær. Unser nächstes Ziel war der eigentlich nördlichste Punkt des europäischen Festlandes, der Knivskjellodden, den wir nach zweieinhalb Stunden und 9 Kilometer anstrengender Wanderung über Stock und Stein erreichten. Am Rückweg regnete es dann leider die ganze Zeit. Als wir müde und durchnässt wieder am Parkplatz ankamen, war es bereits nach neun Uhr abends. Das machte aber nichts, weil es wegen der Mitternachtssonne die ganze Nacht hell bleibt. Von Hunger getrieben fuhren wir noch zur Nordkaphalle, um dort zu essen. Um Mitternacht fielen wir dann todmüde in unsere Betten. Am Freitag nahmen wir an einer fantastischen und interessanten Vogelsafari in Gjesvær teil, bevor es wieder hinauf zum Nordkap ging, wo wir uns die Attraktionen der Nordkaphalle (Ausstellungen, Filme, Geschäfte) ansahen. Zum Abendessen fuhren wir in den Hauptort der Nordkapinsel, Honningsvåg.
Pauls Kommentar: Die Sprache der Finnen – das ist ein Wahnsinn: Mit der besten Fantasie kann man sich nicht vorstellen, was die Worte bedeuten sollen. Zum Beispiel „olen kotoisin Itävallasta“.  Eh klar, oder? Und in Norwegen ist es ein ganz klein wenig bisschen etwas besser, dafür haben sie aber keinen Euro. Und die Meinigen wursteln sich mit Englisch so schlecht und recht durch Nordskandinavien.  Ich hocke angeschnallt auf dem Rücksitz und wundere mich über gar nichts mehr. Chill, baby, chill – und das ist Englisch!
Oulu
Ein stattliches Rentier
Am Inari See
Hütte und Vorratsspeicher der Samen im Museum
Paul fühlt sich in der Küche wohl.
Kurz nach dem Grenzübergang nach Norwegen
Blick auf den Porsanger Fjord
Tundra auf dem Weg zum Nordkap
Blick auf Sarnes auf dem Weg zum Nordkap
Blick auf das Nordkap vom Knivskellodden aus
Der Hafen von Kamoyvaer mit unserem Hotel in Blau
Kurz vor Gjesvaer
Eine Kolonie Kormorane
Eine Kolonie Basstölpel
Der Hafen von Gjesvaer mit Blick auf die Vogelfelsen
Am Nordkap
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*