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Am Mittwoch sehen wir uns im Leopoldmuseum die Ausstellung „Farbenrausch“, Meisterwerke des deutschen Expressionismus, an. Die Ausstellung ist sehr gut, interessant und empfehlenswert. Danach schlendern wir durch das Adventdorf vor dem kunsthistorischen Museum, bummeln durch die Mariahilfer Straße und trinken einen Amarettopunsch auf dem kleinen Weihnachtsmarkt vor der Mariahilfer Kirche. Mit der U-Bahn geht es dann weiter zum Karlsplatz, wo auf dem Art Advent die Gruppe Gospel meets Vienna ein sehr schönes Konzert gibt. Am Donnerstag besuchen wir den Brunnenmarkt, den letzten richtigen Straßenmarkt in Wien. Anschließend geht es zum Hofmobiliendepot. Hier sind Möbel und sonstiges Inventar, das die Habsburger in ihren Schlössern benutzt haben, ausgestellt. Sogar ganze Biedermeierzimmer kann man bewundern. Eine interessante Ausstellung, deren Besuch sich unserer Meinung nach lohnt.Als nächstes zieht es uns auf den Spittelberg, wo wir den beliebten Weihnachtsmarkt besuchen. Den Abschluss des Tages bildet die Krippenausstellung in der Peterskirche am Graben. Am Freitag steht ein Besuch des 21er Hauses auf dem Programm. Es ist wegen Straßenarbeiten gar nicht so einfach, hineinzukommen. Das 21er Haus bietet moderne Kunst. Nach dem Rundgang gehen wir durch den Adventmarkt hinter dem Oberen Belvedere. Der Rahmen des Belvedere ist sehr schön. Um drei Uhr geht es zurück in die Unterkunft, wo wir uns auf den Opernbesuch am Abend vorbereiten. In der Staatsoper steht der Rosenkavalier auf dem Programm. Die Musik von Richard Strauß beeindruckt uns. Die Inszenierung von Otto Schenk bedient ein sehr konservatives Publikum. Insgesamt ein schönes Erlebnis. Am Samstag suchen wir das Bestattungsmuseum in der Goldegggasse, das aber „bestattet“, soll heißen abgerissen worden ist. Da es anfängt zu regnen, entscheiden wir uns, zum Einkaufszentrum Donauzentrum zu fahren. Hier ist ziemlich viel los – wenig überraschend am dritten Adventwochenende. Nach einem Bad in der Menschenmenge sehen wir den Film „Im Rausch der Sterne“, ein Film um einen Spitzenkoch.
PK: Mann, Mann, Mann, was heute alles im Museum hängt! Wenn ich mich da auf einen alten Kleiderständer setze, bin ich auch ein modernes Kunstwerk.Und dann schreibt ein Kunsthistoriker einen seitenlangen Aufsatz über mich, gespickt mit Fremdwörtern, die kein Vogel versteht.
Adventmarkt vor dem Kunsthistorischen Museum
Weihnachten pur
Adventliche Beleuchtung vor der Karlskirche
Der ArtAdvent
Kerzenleuchter im Hofmobiliendepot
Der Weihnachtsmarkt am Spittelberg mit seinen Biedermeierhäusern
Um sechs Uhr fahren wir von Innsbruck über Salzburg nach Wien und kommen um 12 Uhr bei Marcus, unserem Vermieter, an. Die „Wohnung“ ist klein, aber für unsere Bedürfnisse ausreichend. Später fahren wir mit der Straßenbahn zum Mittelalter-Weihnachtsmarkt ins Arsenal. Das Ambiente ist recht stimmungsvoll. Nach einer Runde durch die Standl trinken wir heißen Met = heißes METchen und essen Holzfällerspätzle. Am Montag fahren wir zum Oskar-Kokoschka-Platz und treffen uns mit Sophia in der Universität für angewandte Kunst. Sie führt uns durch die Ateliers und zeigt uns ihre tollen Arbeiten. Danach gehen wir in die Himmelpfortgasse zum Winterpalais des Prinz Eugen von Savoyen. Hier besichtigen wir die Ausstellung Baroque, Baroque von Olafur Eliasson Er beschäftigt sich vor allem mit physikalischen Phänomenen, Licht, Spiegelungen, Wasser und Bewegung. Die Räume des Palais sind an sich schon sehr schön aber auch die Ausstellung macht uns viel Spaß. Nach der Kunst zieht es uns zu den Weihnachtsmärkten. Wir spazieren zum K&K Weihnachtsmarkt am Michaelertor mit Kunsthandwerk und Spezialitäten. Weiter geht es zum Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung, der wieder anderes Kunsthandwerk zu bieten hat. Gleich daneben ist der Weihnachtsmarkt Am Hof zu finden. Hier gibt es ebenfalls eine bunte Mischung von Hüttln mit netten Geschenkideen. Langsam wird es auch dunkler und auf dem Weg zur U-Bahn Station am Stephansplatz können wir die Weihnachtsbeleuchtung der Straßen bewundern, wobei uns die Riesenluster am Graben, bei der Pestsäule, besonders gut gefallen. Am Dienstag, dem Feiertag, treffen wir uns mit David und Doro zum Mittagessen. Gegen drei Uhr verabschieden wir uns von den beiden und fahren mit der U-Bahn zum Adventmarkt vor dem Schloss Schönbrunn. Die Kulisse ist natürlich hier besonders beeindruckend. Es wird an den Ständen nettes Kunsthandwerk angeboten. Unter dem großen Weihnachtsbaum spielt eine Brassband weihnachtliche Lieder. Am Abend wird es empfindlich kalt und wir kehren in unser warmes Zimmer zurück. Pauls Kommentar: Endlich sind wir in einer Großstadt und was gibt es statt Wandern? Kunst! Da hilft nur noch der Punsch auf den Weihnachtsmärkten.
Die Angewandte
Der Wienfluss
Ein Zimmer im Winterpalais des Prinz Eugen
Paul mit Bodyguard Herkules im Winterpalais
Blick Richtung Habsburgergasse
K und K Weihnachtsmarkt beim Michaelertor
Weihnachtsmarkt Am Hof
Weihnachtsbeleuchtung am Graben
Schloss Schönbrunn im Weihnachtsglanz
Nach Eierlikör- und Kirschpunsch
Stimmungsvolle Beleuchtung beim Ausgang
von Schloss Schönbrunn
Den Mittwoch nutzen wir für eine Wanderung entlang des Kamp zur Hammerschmiede, durch den Finstergraben zum Galgen in Arbesbach und über den Höllfall wieder zurück nach Pretrobruck. Das Wetter ist kalt und die Sonne lässt sich nicht blicken, aber wir genießen die frische Luft, die Stille und das leise Plätschern des Kamps. Am Donnerstag ist das Wetter schlecht, es schneit. Wir machen nur einen Spaziergang entlang des Vier-Bankerl-Weges. Dann verziehen wir uns in die Sauna. Am Abend gibt es, wie immer, ein wunderbares, vier-gängiges Essen. Am nächsten Tag kommt Christa aus Sankt Pölten am späten Vormittag zu Besuch. Nach einer Wanderung zum Lohnbachfall plaudern wir gemütlich bis zum Nachmittag, bevor sie wieder zurück nach Hause fährt. Vor dem Abendessen fahren wir noch ins Waldland und kaufen heimische Produkte. In Rudmanns erstehen wir in der Drechslerei Reither eine schöne Holzschale. Nach einem Zwischenstopp in Zwettel kehren wir in unsere Unterkunft zurück. Der Samstag führt uns nach Weitra, wo wir den oft gepriesenen Adventmarkt besuchen. Die historische Stadt bietet einen schönen Rahmen für diesen Markt. Neben den Ständen, die für das leibliche Wohl sorgen, gibt es viel Kunsthandwerk und allerlei bezaubernde Geschenkartikel im Schloss und auf den Gassen. Am späten Nachmittag beginnt es zu schneien und auf den Plätzen wird weihnachtliche Musik gespielt. Perfekte Einstimmung auf den Advent. PK: Mein erster Winter! Es ist saukalt und ich friere mir meine Krallen ab. Ich wünschte, ich wäre in der Karibik mit einem Mojito und könnte meine Füße im heißen Sand vergraben.
Am Höllfall
Die ersten Eiskristalle
Auf dem Weg zur Hammerschmiede
Winterimpression
Der große Kamp
Paul geht erstmals aufs Eis und schon fällt er auf die Nase – äh Schnabel.
Um halb zwei verlassen wir unsere Tante und holen David in Wien ab und fahren ins Waldviertel. Im Gasthof Seidl in Pretrobruck treffen wir uns mit unserer Familie zum Wildwochenende. Freitagabend und am Samstag genießen wir die vorzüglichen Wildgerichte und verbringen gemeinsam eine nette Zeit. Am Sonntag nach dem Frühstück fahren alle zurück nach Hause und wir bringen David nach Krems. Am Montag wandern wir bei kaltem und wechselhaftem Wetter zum Lohnbachfall. Heute, Dienstag, gehen wir mit Leo von Pretrobruck ins 13 Kilometer entfernte Großgerungs. Es ist sonnig, aber immer noch kalt, als wir durch die mit Schnee angezuckerte Landschaft marschieren. Herrliches Wanderwetter. PK: Das Essen ist ein Wahnsinn. Leider habe ich zu viel Wein und Zigaretten erwischt. Nun bin ich zum ersten Mal froh, dass nicht viel los ist. Ich brauch ein paar Tage Ruhe. Meine zwei Mitreisenden scheinen das besser zu verkraften.
Ein netter Abend mit sehr gutem Essen
Zu viel für Paul
Auf dem Weg zum Lohnbachfall
„Steinreiches“ Waldviertel
Wintereinbruch an der Lohn
Wanderung nach Großgerungs
Angeschneite Felder bei Griesbach
Schönes aber kaltes Wetter
Die Zwettl
Die Klauskapelle, deren Glocke beim Läuten Wünsche erfüllt.
Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und starten in Richtung Eisenstadt, das wir am späten Vormittag erreichen. Hier sehen wir uns das Schloss Esterhazy an. Wir besichtigen die Haydn-Ausstellung, den schönen Haydnsaal und das Weinmuseum. In dieser Woche besuchen wir die interessante Evard Munch Ausstellung in der Albertina und die ebenfalls sehr schöne Ausstellung „Klimt, Schiele, Kokoschka und die Frauen“ im Unteren Belvedere. Beide sind durchaus empfehlenswert. Bei den Marchfeldschlössern haben wir weniger Glück, weil die um diese Zeit unter der Woche natürlich geschlossen sind. In Wien stöbern wir ein bisschen in den Geschäften, bummeln durch die Stadt und besuchen Kaffeehäuser. Die restliche Zeit verbringen wir familiär.
PK: Jetzt habe ich Tante Anni kennengelernt. Wirklich eine nette alte Dame, aber die vielen Krimis, die ich bei ihr gesehen habe, lassen mich nicht mehr schlafen! Hoffe, dass das im Waldviertel besser wird.
Schloss Esterhazy in Eisenstadt
Oberes Belvedere
Vor dem kunsthistorischen Museum wird das Adventdorf aufgebaut
Heute gehen wir den Riegersburger Genussweg, und zwar die 9,5 Kilometer lange Gölles-Schleife. Bei schönem Wetter aber schon kühleren Temperaturen wandern wir durch Wälder und Wiesen, Obst- und Weingärten. Immer wieder kann man den imposanten Felsen, auf dem die Riegersburg thront, sehen. Zum Abschluss der Wanderung kehren wir im Restaurant Seehaus am Badeteich unterhalb von Riegersburg ein. Danach fahren wir noch zur Essig- und Schnapsmanufaktur Gölles, wo wir Essig verkosten und Gutes für die Küche kaufen. Das neu errichtete Gebäude beeindruckt durch einen großzügigen Eingangsbereich und die geschmackvolle Präsentation der Produkte im Verkaufsraum. Für Essig- und Schnapsliebhaber auf alle Fälle einen Besuch wert. PK: Tja, so ein Shop, wo guter Schnaps verkauft wird, gefällt mir schon besser als das Wandern. Habe ja schon Blasen an jeder einzelnen Zehe. Aber glaubt ihr, das interessiert irgend wen? Nein, niemand, schon gar nicht die schrägen Wandervögel, mit denen ich es zu tun habe.
Am Dienstag erholen wir uns in der Therme Stegersbach. Am Mittwoch fahren wir nach Kitzeck, unserem Ausgangspunkt für eine fünfstündige Wanderung über 14 Kilometer. Wir sind begeistert von den tollen, atemberaubenden Ausblicken von den Hügeln. Man sieht weit in das Land ringsum. Es hat 21°, ganz ungewöhnlich für den 11. November, dem Tag des Heiligen Martin und der Martinsumzüge. Beim Panoramahotel Steirerland machen wir eine Pause. Danach geht es erfrischt weiter. Und prompt verlaufen wir uns, um einiges sogar. Einheimische helfen uns, wieder den richtigen Weg zu finden. Gerade noch vor dem Dunkelwerden erreichen wir unser Auto in Kitzeck. Wir können diese Wanderung nur weiterempfehlen.
Blick von Kitzeck
Die steirische Toskana mit Kitzeck
Türggnmandln auf dem Feld
Goldgelber Weinberg
Herbstliche Landschaft bei Kitzeck
Weiter Blick über den steilen Hängen der Weinberge
Großer Klapotetz – Klapotetz ist der hölzerne Vogelvertreiber der Weingärten, zumindest früher.
Am Donnerstag führt uns der Weg nach Klöch in der Südsteiermark. Diesmal erwandern wir den Traminerweg. Dieser Weg in zwei Schleifen ist insgesamt 13,5 Kilometer lang, die wir in vier Stunden bewältigen. Er führt durch Wälder und Weinberge und hat schöne Ausblicke auf die Landschaft, die hier sanfter ist als gestern in Kitzeck. Klöch liegt nahe an der Grenze zu Slowenien und daher sieht man auch weit nach Slowenien hinein. Das Wetter ist wieder wunderbar und die Wanderung gefällt uns sehr gut. Die Beschilderung ist auch so gut, dass wir uns nicht vergehen. PK: Bei jeder Jause halte ich ab jetzt Abstand von meinen Reisegefährten. Die haben nämlich angefangen, Gänse, Enten und Hühner, also meine Artgenossen zu essen. Sogar einen Fasan am Straßenrand haben sie so komisch angeschaut! Deswegen heißt es Abstand halten, sicher ist sicher.
Schöner Eichen- und Buchenwald bei Klöch
Herbststimmung am Nachmittag
Die herbstliche Sonne erschafft einen Zauberwald
Blick über Weinberge bei Klöch
Die Rose – sie zeigt frühzeitig Mehltau im Weinberg an.
Paul bei der Rast am Meditationsplatz in Klöch – immer schön auf Abstand
Wir starten nach dem Frühstück bei herrlichem Wetter und nehmen hauptsächlich Bundesstraßen, um mehr von der Landschaft zu sehen. Unser Weg führt uns vorbei an Sankt Johann nach Fieberbrunn. Hier machen wir einen lohnenswerten Abstecher in das Pillerseetal. Über Maria Alm führt die Hochkönigstraße durch eine imposantes Stück Österreich, beherrscht vom Hochkönig. Weitere Stationen der Fahrt sind Dienten, Bischofshofen, Radstadt, Hohentauern und Judenburg.Über die Stubalpe geht es nach Köflach und Voitsberg. Um 17.45 erreichen wir den Gasthof Gruber, unseren Zielort Markt Hartmannsdorf.
Der Pillersee
Bergpanorama bei Sankt Ulrich im Pillerseetal
Der Hochkönig
Auf der Hochkönigstraße
Am Montag geht es nach Sankt Anna am Aigen, dem Startpunkt für die 14 Kilometer lange Wanderung entlang des Weinweges der Sinne. Die Laubwälder gefallen uns besonders gut. Man geht auf einem dicken Teppich aus Blättern. Der Weg bietet aber auch wunderbare Ausblicke auf Sankt Anna am Aigen und auf Weinberge. Wir besteigen eine 41 Meter hohe Aussichtswarte und werden mit einem tollen Ausblick bis nach Slowenien belohnt. Auf dem Rückweg bieten sich uns noch viele schöne Blicke auf herbstliche Weingärten, Wiesen und Felder. Eine wunderbare Wanderung, die wir unbedingt weiterempfehlen.
Pauls Kommentar (=PK):Ich bin nun mit Andreas und Gabriela in der Steiermark gelandet. Und stellt euch vor, wir machen mal ganz was anderes – wir wandern! Aber das Essen und Trinken ist wenigstens viel besser als in Kanada.
Blick auf Sankt Anna am Aigen
Herbstlicher Laubwald
Blick hinein ins südoststeirische Hügelland
Noch sind die Wälder bunt
Blick von der 41 Meter hohen Aussichtswarte
Paul ruht sich aus, bevor er den Rest der 180 Stufen erklimmt.
Eine alte Weinpresse
Abgeerntete Weinberge
Am Dienstag erholen wir uns in der Therme Stegersbach. Am Mittwoch fahren wir nach Kitzeck, unserem Ausgangspunkt für eine fünfstündige Wanderung über 14 Kilometer. Wir sind begeistert von den tollen, atemberaubenden Ausblicken von den Hügeln. Man sieht weit in das Land ringsum. Es hat 21°, ganz ungewöhnlich für den 11. November, dem Tag des Heiligen Martin und der Martinsumzüge. Beim Panoramahotel Steirerland machen wir eine Pause. Danach geht es erfrischt weiter. Und prompt verlaufen wir uns, um einiges sogar. Einheimische helfen uns, wieder den richtigen Weg zu finden. Gerade noch vor dem Dunkelwerden erreichen wir unser Auto in Kitzeck. Wir können diese Wanderung nur weiterempfehlen.
Blick von Kitzeck
Die steirische Toskana mit Kitzeck
Türggnmandln auf dem Feld
Goldgelber Weinberg
Herbstliche Landschaft bei Kitzeck
Weiter Blick über den steilen Hängen der Weinberge
Großer Klapotetz – Klapotetz ist der hölzerne Vogelvertreiber der Weingärten, zumindest früher.
Am Donnerstag führt uns der Weg nach Klöch in der Südsteiermark. Diesmal erwandern wir den Traminerweg. Dieser Weg in zwei Schleifen ist insgesamt 13,5 Kilometer lang, die wir in vier Stunden bewältigen. Er führt durch Wälder und Weinberge und hat schöne Ausblicke auf die Landschaft, die hier sanfter ist als gestern in Kitzeck. Klöch liegt nahe an der Grenze zu Slowenien und daher sieht man auch weit nach Slowenien hinein. Das Wetter ist wieder wunderbar und die Wanderung gefällt uns sehr gut. Die Beschilderung ist auch so gut, dass wir uns nicht vergehen. PK: Bei jeder Jause halte ich ab jetzt Abstand von meinen Reisegefährten. Die haben nämlich angefangen, Gänse, Enten und Hühner, also meine Artgenossen zu essen. Sogar einen Fasan am Straßenrand haben sie so komisch angeschaut! Deswegen heißt es Abstand halten, sicher ist sicher.
Schöner Eichen- und Buchenwald bei Klöch
Herbststimmung am Nachmittag
Die herbstliche Sonne erschafft einen Zauberwald
Blick über Weinberge bei Klöch
Die Rose – sie zeigt frühzeitig Mehltau im Weinberg an.
Paul bei der Rast am Meditationsplatz in Klöch – immer schön auf Abstand
Heute gehen wir den Riegersburger Genussweg, und zwar die 9,5 Kilometer lange Gölles-Schleife. Bei schönem Wetter aber schon kühleren Temperaturen wandern wir durch Wälder und Wiesen, Obst- und Weingärten. Immer wieder kann man den imposanten Felsen, auf dem die Riegersburg thront, sehen. Zum Abschluss der Wanderung kehren wir im Restaurant Seehaus am Badeteich unterhalb von Riegersburg ein. Danach fahren wir noch zur Essig- und Schnapsmanufaktur Gölles, wo wir Essig verkosten und Gutes für die Küche kaufen. Das neu errichtete Gebäude beeindruckt durch einen großzügigen Eingangsbereich und die geschmackvolle Präsentation der Produkte im Verkaufsraum. Für Essig- und Schnapsliebhaber auf alle Fälle einen Besuch wert. PK: Tja, so ein Shop, wo guter Schnaps verkauft wird, gefällt mir schon besser als das Wandern. Habe ja schon Blasen an jeder einzelnen Zehe. Aber glaubt ihr, das interessiert irgend wen? Nein, niemand, schon gar nicht die schrägen Wandervögel, mit denen ich es zu tun habe.
Wir sind jetzt schon fast eine Woche wieder zu Hause und gewöhnen uns langsam an den Alltag. In den sechs Wochen haben wir sehr viele neue Eindrücke gesammelt, die wir erst einmal verarbeiten müssen. Die vielen Fotos müssen ausgesucht und in eine Präsentation eingefügt werden, damit unsere Lieben eine Ahnung davon bekommen, wie toll diese Reise über den großen Teich war.
P.S. Wir planen schon die nächsten Reisen. Schaut wieder einmal rein in unseren Blog. Kann gut sein, dass ihr was Neues findet!
PK: Ich war die Spaßkanone, habe motiviert und initiert und manchmal auch hyperventiliert. Und wo bleibt der Dank? Ich fahre die nächste Reise nur mit, wenn sie mich beide schön bitten tun.
Nach einer dreistündigen Fahrt bei Regen erreichten wir unser Hotel in Montréal. Montreal ist mit seinen 1,7 Millionen Einwohnern nach Toronto die zweitgrößte Stadt Kanadas. Der Franzose Maisonneuve gründete 1642 die Stadt, die sich rasch zum Zentrum des Pelzhandels entwickelte. Zu dieser Zeit war der Sankt Lorenz Strom nur bis Montreal mit großen Schiffen befahrbar, was sich erst durch den Bau des Canal de Lachine im 19. Jahrhundert änderte. Der Kanal und die Anbindung an das Eisenbahnnetz brachten einen weiteren Aufschwung für die Stadt. 1967 fand hier die Expo statt, und 1976 die olympischen Sommerspiele. Dadurch rückte Montreal in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Da das Zimmer erst ab 15 Uhr bezugsfertig war, nützten wir die Zeit und bummelten durch die Innenstadt. Wegen des wieder einsetzenden Regens gingen wir in das Eaton Center, dem bekanntesten Einkaufszentrum der Stadt. Das Hotel ist eine Enttäuschung und mit 4 Sternen sicher überbewertet. Am Mittwoch bestiegen wir bei besserem Wetter den Mont Royal und genossen den Blick auf die Stadt. Seit unserem letzten Besuch vor neun Jahren hat sich unserer Ansicht nach die Skyline durch den Bau neuer Hochhäuser doch um einiges verändert. Dann führte uns unser Weg in die schöne Altstadt und zum alten Hafen. Unseren letzten Abend feierten wir mit einem guten Essen im Keg Steakhaus. PK: Endlich wieder zurück im „Heiligen Land“, aber nicht in Tirol sondern in der Provinz Québec, wo fast jeder Ort nach einem Heiligen benannt ist. Die haben hier Heilige, von denen habe ich noch nie was gehört. Aber wie sagt ein echter Quebécer? „Sellérie!“
Altes und Neues in Montréal
Einer der neuen Wolkenkratzer
Keine Postkarte, ein echter Schnappschuss
Blick vom Mont Royal auf die Skyline
Indian Summer im alten Hafen
Die Siedlung Habitat 67 mit Möwe links
Beim Kofferpacken ist nicht faul unser lieber kleiner Paul.