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Thailand 9. Jänner bis 5. Februar 2019

Thailand 9. Jänner bis 5. Februar 2019

Anreise und Bangkok
9.- 14. Jänner 19

Um 3 Uhr fahren wir bei Schneetreiben von Oberperfuss zum Flughafen München, wo wir im NH Hotel übernachten. Am Donnerstag stellen wir unser Auto in der Parkgarage unter und werden zum Flughafen gebracht, wo wir nach dem Einchecken mit halbstündiger Verspätung um 14 Uhr Richtung Thailand starten. Nach fast 10 Stunden landen wir am Freitag in Bangkok, werden abgeholt und erreichen um 8 Uhr morgens unser Hotel, das Anantara Riverside. Nach einem Erholungsschlaf beschließen wir am Abend mit dem Sky Train zum Siamplatz zu fahren, um zu Abend zu essen und erste Eindrücke von der Millionenstadt zu sammeln. Wir sind übermüdet und die schwüle Hitze macht uns sehr zu schaffen. Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgezeichneten Frühstück bringt uns der hoteleigene Fährdienst zum Central Pier am Chao Phraya, dem Fluss durch Bangkok. Von hier nehmen wir eines der bekannten Longtail Boote zum Wat Pho. Die bekannte Tempelanlage beeindruckt mit farbenfrohen Mosaiken und typischen Gebäuden und Statuen. Hier befindet sich auch mit ihren 46 Metern Länge die größte Buddha Statue Thailands. Vorbei an vielen Tuk-Tuks und kleinen Ständen, die ihre Ware feil halten, gelangen wir zum großen Palast mit seinem Tempel, dem Wat Phra Kaeo. Hier wird sogar noch mehr Pracht entfaltet. Besonders der hier aufgestellte Jadebuddha wird  sehr verehrt.  Als Hotspot ist das Areal bei Chinesen beliebt und ziemlich überlaufen. Mit den offiziellen Bootslinien in Bangkok zu fahren ist für uns eine Herausforderung. Es gelingt uns mit viel Mühe, Geduld und „Nervenstärke“ schließlich doch, ein Ticket zu lösen und die richtige Linie zu finden. Im Hotel heißt es dann: ausspannen, ausspannen, ausspannen. Am Sonntag geht es zur Tempelanlage Wat Arun. Diese über und über mit Keramikdekor verzierten Gebäude symbolisieren das hinduistisch-buddhistische Weltbild und sind wirklich einen Besuch wert. Als Kontrastprogramm dazu spazieren wir danach durch Chinatown. Wir drängen durch die engen Gassen, wo viel Ramsch und mancherlei exotische Lebensmittel, die wir nicht kennen, zum Verkauf angeboten werden. Die Bootsfahrten sind auch an diesem Tag abenteuerlich, aber langsam gewöhnen wir uns an das Chaos.

Paul: Vom Schnee und Eiseskälte in 10 Stunden in tropische Hitze – das haut einen kleinen Vogel um. Die Thailänder sind meistens sehr freundlich. Mir tut vom vielen Verbeugen schon der Hals weh. Außerdem muss man bei jedem Tempelbesuch die Schuhe ausziehen. Gut, dass ich barfuß bin. Sightseeing bei diesen Temperaturen finde ich beinahe unvogelisch – warum tut man sich so was an?  Das ausgezeichnete Essen entschädigt einen jedoch dafür.

Start vom winterlichen München
Mit dem Linienboot auf dem Chao Praya
Dächer des Wat Pho
Der größte Buddha
Details der Verzierungen im Wat Pho
Stupa
Prächtig geschmückte Figuren
Der What Phra Kaeo im großen Palast mit Goldstupa
Ganz allein waren wir nicht
Der Wat Arun
Mit Keramik geschmückt
Eine Ansicht des Wat Arun
Bilder des Königs und der Königin vor dem Wat Arun
In Chinatown

Rundreise – Teil 1
14. – 17. Jänner 19

Am Montag frühmorgens holt uns unsere Reiseleiterin Paan im Hotel ab. Mit unserem Fahrer Paad verlassen wir Bangkok und fahren zu einem lokalen Bahnhof. Der Zug fährt mitten durch den bekannten Railway Market, wo die Verkaufsstände bis knapp an die Gleise heranreichen. Anschließend geht es zu dem schwimmenden Markt von Damnoen Saduak. Danach machen wir eine Fahrt mit der „Todeseisenbahn“, die von Kriegsgefangenen der Japaner im zweiten Weltkrieg errichtet wurde. Bekannt wurde diese Bahnstrecke durch den Film „Die Brücke am Kwai“. Die Nacht verbringen wir im Hintok River Camp. Am zweiten Tag besichtigen wir die Brücke am Kwai. Danach fahren wir in den Erawan Nationalpark und machen eine Wanderung zu einem siebenstufigen Wasserfall. Wir übernachten in der alten Königsstadt Ayutthaya. Am Mittwoch steht der Besuch des Wat Mahatat, dem Herzstück der Tempelruinen von Ayuthaya, auf dem Programm. Außerdem sehen wir den Tempel Wat Chai Wattanaram. Unser nächstes Ziel ist Lopburi, wo wir die Tempelanlage von Wat Phra Sri Rattana Mahathat besichtigen. Vorbei am Affentempel geht es zu den Ruinen der ehemaligen französischen Residenz aus dem 17. Jahrhundert. Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Bung Boraphet, einem der größten Binnenseen Thailands – einem Vogelparadies. Unser Hotel in Sukothai, der ersten Hauptstadt des siamesischen Königreiches, erreichen wir am Abend. Am nächsten Morgen besuchen wir zunächst einen Kindergarten. Danach erkunden wir mit dem Fahrrad den weitläufigen historischen Park, der uns mit seinen buddhistischen Tempeln, Hinduschreinen, Zierteichen sowie Festungswällen und Gräben beeindruckt. Nun können wir uns eine Grundschule ansehen. In einem Handwerksbetrieb stellen wir eigenhändig unter Anleitung eines Künstlers buddhistische Votivtafeln und Glücksbringer her, die wir mitnehmen dürfen. Die vielen Unternehmungen machen hungrig. Allerdings müssen wir uns heute selbst kochen. Wir werden unter fachkundiger Anleitung in die abwechslungsreiche Thai-Küche eingeführt und können die selbstgekochten Speisen anschließend genießen. Den Tag lassen wir gemütlich im Hotel ausklingen.

Pauls Kommentar: Unser Fahrer ist super und strahlt bei dem Wahnsinnsverkehr eine unglaubliche Ruhe aus. Sperrflächen und Sperrlinien scheinen nur Bodenverschönerung zu sein. Kein Wunder, dass sie an jeder Straßenecke Blumenkränze als Glücksbringer kaufen. Super ist, dass man den ganzen Tag über an irgendwelchen Ständen günstig essen kann – auch wenn man nicht immer weiß, was genau man bekommt.

An der „Bahnstation“
Salzgärten
Haarscharf an den Bahngleisen
Der Zug ist durchgefahren
Die Stände werden wieder hochgeklappt
Der schwimmende Markt von Damnoen Saduak
Entlang des River Kwai
Am Hellfire Pass – von Kriegsgefangenen aus dem Fels geschlagen
Glamping am Hintok River Camp
Die Brücke am Kwai – das Original
Eine der Stufen des Erawan Wasserfalls
Noch eine Stufe desselben
Tempelanlage in Ayutthaya
Liegender Buddha in Ayutthaya
Tempel im Khmer Stil
Drei Pagoden (Chedi)
Vogelparadis Bung Boraphet
Lotus
Tempelanlage in Sukothai
Heiliger Baum im Tempel
Scharf und Heis – die Thaiküche
Der sprechende Buddha von Sukothai
Paul gönnt sich eine Pause im Schatten

Rundreise – Teil 2
18. -22. Jänner

Der Freitag bringt uns nach Lampang. Hier besichtigen wir den Wat Phra That Lampang Luang Tempel. Am Nachmittag sind wir beim Elefantenwaschen dabei, gefolgt von einer Vorführung, in der die Elefanten zeigen, was sie können. Am späten Nachmittag erreichen wir Chiang Mai – die Rose des Nordens. Über eine kurvenreiche Straße fahren wir auf 1056 m Höhe und besuchen den berühmten Wat Doi Suthep Bergtempel. Hier beeindrucken uns die goldenen Chedis und wir genießen den schönen Blick in die Ebene mit der Stadt Chiang Mai. Am Samstag besichtigen wir nach dem Frühstück den Wat Chedi Luang und den Wat Phra Sing in Chiang Mai, bevor es in das 70 Kilometer nördlich gelegene Chiang Dao Gebirge geht. Die Berge sind für ihre Höhlenlabyrinthe bekannt, wovon wir die Chiang Dao Höhle besichtigen, einem der wichtigsten Pilgerorte Thailands. Nach dem Mittagessen fahren wir durch Felder, die von Bergvölkern im Rahmen eines königlichen Sozialprojektes bewirtschaftet werden. Vor der Rückkehr in unser Hotel besuchen wir noch ein Bergdorf der Akha. Am Samstag sehen wir den farbenprächtigen Mae Fah Luang Garten neben der Doi Tung Villa der Mutter des verstorbenen Königs Bhumibol. Am Nachmittag fahren wir nach Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands an der Grenze zu Myanmar. Anschließend geht es in das Goldene Dreieck. Hier unternehmen wir eine Bootsfahrt mit einem Longtail-Boot auf dem Mekong und besuchen in Laos ein von Chinesen errichtetes Outlet. Das Opium Haus in Chiang Saen ist für diesen Tag der letzte Programmpunkt. Am Montagmorgen fahren wir nach dem Besuch einer Teeplantage zur 75 Meter hohen Buddha Statue von Guan Yin. Im Anschluss erreichen wir den Tempel Wat Rong Khun in Chiang Rai. Der bizarre, weiße, übermäßig geschmückte Tempel scheint aus einem Märchen zu stammen. Auf unserer weiteren Fahrt machen wir einen Zwischenstopp bei den heißen Quellen von Mae Krachan und lassen uns in Chiang Mai in einer Seidenwerkstätte die Gewinnung und Verarbeitung von Seide erklären. Am Dienstag geht es in der Früh vom Flughafen in Chiang Mai in zwei Stunden nach Phuket. Von dort werden wir mit Bus und Schnellboot auf die Insel Koh Yao Yai gebracht, wo wir die kommende Woche verbringen werden.

Pauls Kommentar: Tee verkosten, durch Tempel latschen, Elefanten beim Baden zuschauen, durch Höhlen kriechen, die Akha besuchen und Eier in einer heißen Quelle kochen – und alles bei einer Affenhitze. Mir  reicht’s jetzt wieder. Ich freue mich schon auf eine Woche Badeurlaub an der Andamanensee.

Schöne Schnitzereien am Dach
Wat Phra That in Lampang – Gold, Gold, Gold
Elefanten lieben es zu baden
Noch mehr Gold auf dem Wat Doi Suthep in Chiang Mai
Mönche beim morgendlichen Gebet
Die Chiang Dao Höhle
Markt mit lokalen Produkten
Akha Frauen
Reisfelder in Nordthailand
Teeplantage
Bonsai im Mae Fah Luang Garten
Garten wie in Europa
Die Nippelfrucht
Mae Sai – Grenzstadt zu Myanmar
Thailand – Land der Mopeds und Motorräder
Auf dem Mekong
Dreiländereck – Thailand, Laos, Myanmar
Mit Spenden erbaute Buddha Statue von Guan Yin
Weißer Tempel in Chiang Rai
Dem Elefantengott Ganesha gewidmeter Tempel
Landung in Phuket
Unsere Residenz auf Koh Yao Yai
Paul freut sich auf den Badeurlaub

Baden auf Koh Yao Yai
22. – 29. Jänner

Nach dem perfekt durchgeführten Transfer vom Flughafen in Phuket, beziehen wir unsere luxuriöse Unterkunft auf der Insel Koh Yao Yai. Wir sind überwältigt von der Anlage. Alles ist mit Holz verkleidet und mit kunstvollen Schnitzereien verziert. Die Anlage ist so weitläufig, dass ein Shuttledienst uns von der Unterkunft zum Strand bringt. Es stehen sechs Restaurants zur Auswahl, die neben guter thailändischer Kost auch internationale Gerichte anbieten. Auch ein sehr gediegenes Spa bietet Massagen und Anwendungen an. Das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend und wir werden sehr verwöhnt. Die Tage beginnen mit einem guten Frühstücksbuffet, wo es – für uns ungewohnt – auch warme asiatische Gerichte gibt. Den restlichen Tag verbringen wir am Pool oder am Strand. Manchmal machen wir im Gott-sei-Dank klimatisierten Fitnessraum auch Sport. Am Abend genießen wir meistens Thai-Küche auf der schönen Terrasse mit einem wunderbaren Blick auf die Andamanen See. Langsam gewöhnen wir uns sogar an das scharfe Essen. Leider vergehen die Tage wie im Fluge und wir verlassen die Insel am Dienstag Richtung Koh Lanta, dem letzten Ziel dieser Reise.

Pauls Kommentar: Wusel, wusel, wusel, überall Kellner und anderes Personal. Sogar die Serviette wird einem auf den Schoß gelegt. An das Rundum-bedient-werden könnte ich mich allerdings gewöhnen. Am besten ist die Happy Hour, da bestelle ich einen Cocktail und bekomme gleich zwei. Mann, Mann, was die hier unter mittelscharf verstehen, ist nicht ohne, da muss ich gleich noch zwei Mai Tai bestellen. Und weil das nichts nützt, noch swei! Danach weiß ich nichts mehr. Aber es gibt auch ein Trageservice, denn ich wache in meinem Bett wieder auf.

Der Strand mit Anlegestelle
Unsere Unterkunft – einfach toll
Blick vom Balkon
Unsere Balkon-Badewanne
Die Tage sind sehr heiß
Ort der Abkühlung
Goldener Sonnenuntergang – wie immer am Abend
Am Strand ist genügend Platz
Zwei markante Felsen vor unserem Resort
Heiß und diesig ist’s
Der grüne Garten im Ressort
Noch ein Sonnenuntergang

Baden auf Koh Lanta
29. Jänner – 4. Februar

Von Phuket aus fahren wir drei Stunden Richtung Krabi und werden an einem einsam gelegenen Pier vom Speedboat abgeholt. Am Long Beach von Koh Lanta werden wir im Resort Layana mit Blumengirlanden empfangen und zu unserer großzügigen, schönen Villa gebracht. Die Tage verbringen wir mit Baden am Pool und im Meer. Abwechslung bringen die Strandspaziergänge und ein kurzer Abstecher in den nahe gelegenen Ort. Nach den fantastischen Sonnenuntergängen genießen wir das ausgezeichnete Essen auf der Terrasse des Restaurants. An das Nichtstun und den Luxus könnten wir uns gewöhnen! Aber rasch verfliegt die Zeit und morgen heißt es wiederum Abschied nehmen. Von Krabi werden wir nach Bangkok fliegen, von wo wir um 0:50 den Heimflug antreten werden.

Pauls Kommentar: Jetzt sind sie größenwahnsinnig geworden – eine Villa mit eigenem Jacuzzi. Aber fein ist es doch, ich liege ja dauernd drin! Das einzige Problem? Überall Lichtschalter. Manchmal probiert man minutenlang herum, bis man den richtigen Schalter gefunden hat. Meine Begleiter werden immer fauler, aber es sind ja genug Leute da, die sich um mich kümmern. Wenn wir wieder daheim sind, ist es vorbei mit dem schönen Leben. Es warten wieder Kälte und Schnee. Und ich muss mir wieder alles selber machen.

Von hier wurden wir abgeholt
Erste Blicke auf Koh Lanta
Unsere Villa
Der Infinity Pool
Der Strand vor unserem Resort
Selbiger in die andere Richtung
Unser erster Sonnenuntergang auf Koh Lanta
Das Restaurant unseres Resorts
Abendliche Stimmung
Ein Boot fährt in den Sonnenuntergang
Ohne Kommentar
Am Weg zum Abendessen
Einsam am Strand
Paul hat einen neuen Freund – kein bunter Hund, sondern ein bunter Elefant